61-Jährige bringt ihren eigenen Enkel zur Welt

61-Jährige bringt ihren eigenen Enkel zur Welt

Eigentlich war ihr Angebot als Scherz gedacht. „Wenn ihr wollt, dass ich euer Baby austrage, ich würde keine Sekunde zögern“, erklärte Cecile Eledge ihrem Sohn Matthew. Doch der 32-Jährige und sein 29-jähriger Verlobter Elliot aus dem US-Bundesstaat Nebraska hielten die Idee, dass eine 61-Jährige in der Menopause, ein Baby zur Welt bringen könnte, für ziemlich abwegig. Doch als das Paar beim Beratungstermin für eine Leihmutterschaft seiner Ärztin von dem Scherzangebot erzählen, findet diese den Vorschlag gar nicht so absurd.

Denn wie das amerikanische Medienportal „Buzzfeednews“ berichtet, ist Cecile Eledge für ihre 61-Jahre in körperlicher Topform. Nach einigen Tests sind sich die Ärzte einig: Die Frau, die ihr Leben lang auf gesunde Ernährung und viel Bewegung geachtet hat, ist gesund genug, einen Fötus auszutragen. 

USA

Großmutter ist mit Enkelkind schwanger

Schon nach dem ersten Anlauf wurde Eledge schwanger. Mit einem Ei, das von der Schwester des Verlobten gespendet und mit dem Sperma ihres Sohnes befruchtet wurde. Möglich machte das auch die Zufuhr von Östrogen, die der 61-Jährigen erstmals nach zehn Jahren Menopause wieder ihre Periode bescherte. „Das war tatsächlich seltsam“, so Eledge. „Aber ich erinnere mich, dass es nur vorübergehend war.“

Mutter und Sohn jetzt offiziell Eltern

Vor Kurzem brachte sie ein gesundes Mädchen zur Welt. Ohne Komplikationen und auf natürlichem Wege, wie es heißt. Auch ihre Schwangerschaft habe ihr nie Probleme bereitetet, so die 61-Jährige „Ich hatte die gleichen Symptome wie bei meinen früheren Schwangerschaften“, so die Mutter, die drei Kinder großgezogen hat. „Ich hatte die gleiche Morgenübelkeit, die jedoch etwas länger andauerte und ich hatte Atemnot. Aber ich habe trainiert, bin gelaufen und eigentlich war es diesmal sogar fast leichter für mich. Weil ich älter bin, war es einfacher, meine Ernährung zu kontrollieren und ich hatte nicht nebenbei noch die Verantwortung für andere Kinder“, so Eledge. Und ihr Ehemann? „Ich war von Anfang an zuversichtlich und hatte nie negativ Gedanken“, so der 66-Jährige. 

Doch so ganz ohne Komplikationen sollte es dann doch nicht gehen. Denn rein rechtlich gesehen sind Eledge und ihr Sohn Matthew jetzt offiziell die Eltern der kleinen Uma. So verlangt es das Gesetz in Nebraska und so steht es auch in der Geburtsurkunde. Der Verlobte von Matthew muss daher einen Adoptionsantrag stellen. „Sollte ich, Gott bewahre, während dieses langwierigen Prozesses sterben: Elliot hätte absolut kein Sorgerecht für unsere Tochter“, so Matthew. „Wir haben Homo-Ehen, aber eine Struktur, die damit nicht aufgeholt hat.“

Quelle: „Buzzfeednews“

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