Drogenbeauftragte Marlene Mortler (CSU) wechselt nach Brüssel

Drogenbeauftragte Marlene Mortler (CSU) wechselt nach Brüssel

Die CSU-Bundestagsabgeordnete und amtierendeDrogenbeauftragte Marlene Mortler kann sich freuen: Den Wahlergebnissen derEuropawahl zufolge ist Mortler ein Sitz im Europaparlament sicher. Dieser Karrieresprung hat unmittelbare Konsequenzen für die Gesundheitspolitik hierzulande. Denn mit ihremWechsel zum 1. Juli wird Mortler nicht nur ihren Sitz im Bundestag, sondernauch ihr Amt als Drogenbeauftragte nach fünf Jahren aufgeben. 

Europa hat gewählt. Dem vorläufigen amtlichen Endergebniszufolge muss nicht nur die SPD, sondern auch die CDU schwere Verlustehinnehmen. Etwas anders sieht es bei der bayerischen Schwesterpartei CSU aus,die sich um 1 Prozentpunkt auf 6,3 Prozent steigerte. Damit hat es die CSU-Bundestagsabgeordneteund amtierende Drogenbeauftragte Marlene Mortler, Platz 6 der Landesliste, insEuropäische Parlament geschafft. 

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Nachfolge noch unbekannt

Ihren Sitz im Bundestag muss die CSU-Politikerin damitaufgeben. So ist die Tätigkeit in einem nationalen Parlament nicht mit der imEuropaparlament vereinbar. Auf regionaler Ebene, als im Landtag könnte Mortlertheoretisch weiterhin aktiv sein.

Für Deutschlands Gesundheitspolitik ergibt sich noch eine weitere Konsequenz. Und zwar wird die CSU-Politikerinnach fünf Jahren auch von ihrem Amt als Drogenbeauftragte Abschied nehmen. Dazu erklärte ihre Pressesprecherin: „Nachdem vorläufigen amtlichen Endergebnis der Europawahl am 26. Mai 2019 wird die Drogenbeauftragteder Bundesregierung, Marlene Mortler, zum 1. Juli Mitglied des EuropäischenParlaments. Ihre Aufgaben als Drogenbeauftragte wird sie bis zu einergeordneten Übergabe weiterführen.“ Wer die Nachfolge des bislang CSU-geführten Amtesantreten wird, ist noch nicht bekannt.

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