Immer mehr Apotheker aus Drittstaaten kommen nach Deutschland

Immer mehr Apotheker aus Drittstaaten kommen nach Deutschland
Zwischen2012 und 2017 haben 741 Apotheker aus Drittstaaten ihre Berufsqualifikation inDeutschland anerkennen lassen und es werden immer mehr. Dies geht aus der Antwortder Bundesregierung auf eine kleine Anfrage von Abgeordneten und der Fraktionder FDP hervor. Sie beschäftigt sich mit der Zuwanderung und dem Aufenthaltausländischer Fachkräfte.  

Eine kleineAnfrage der FDP-Bundestagsfraktion befasst sich mit der Fachkräftestrategie derBundesregierung und dem Regierungsentwurf eines Fachkräfteeinwanderungsgesetzes(FEG). Beidewurden am 19. Dezember 2018 vom Bundeskabinett beschlossen. Mit diesen Maßnahmenwill die Bundesregierung den Zuzug von qualifiziertenFachkräften aus Drittstaaten gezielt und nachhaltig steigern. Sie rechnet durchdie vorgeschlagenen Änderungen mit einer zusätzlichen Zuwanderung von 25.000 Fachkräftenpro Jahr. Dies wäre ein Anstieg um 89 Prozent gegenüber dem Jahr 2017. 

Ob derZuzug wirklich hilft, weiß die Regierung nicht

Die Frage,inwieweit die Einwanderung qualifizierter Ausländer aus Drittstaaten heute undin Zukunft in einzelnen Regionen oder Berufsfeldern dabei hilft, den Fachkräftemangelzu beheben, hält sie allerdings für „insgesamt schwer prognostizierbar undnicht genau bezifferbar.“ Dies hängevon verschiedenen auch den Arbeitsmarkt betreffenden Faktoren ab, schreibt dieBundesregierung in ihrer Antwort auf die kleine Anfrage. Hierzu zählten unteranderem die wirtschaftliche Entwicklung und der Fachkräftebedarf in Deutschland.Außerdem komme es darauf an, wie sich das Potential durch Aus- undWeiterbildung inländischer Beschäftigter und der Zuzug von Fachkräften ausEU-Staaten entwickle.

Wie viele kommen überhaupt und woher?

Nach den Zahlen, die die Bundesregierung präsentiert,sind im letzten Jahr insgesamt rund 47.500 qualifizierte und unqualifizierte Ausländeraus Drittstaaten nach Deutschland eingereist, um hier zu arbeiten. Im Vorjahrwaren es 70.500 und 2016 56.700. In den Jahren 2015 bis 2018 kamen die meistenMenschen aus Indien (ca. 23.300), den USA (18.700, Bosnien und Herzegowina(18.400) und aus China (17.100) aus diesem Grund in unser Land. Unter den Drittstaatsangehörigen,die zu einem früheren Zeitpunkt einen Aufenthaltstitel zu Erwerbszwecken hattenund aktuell eine Niederlassungserlaubnis besitzen, stellten im Zeitraum von 2013bis 2018 immer die Türken größte Gruppe (aktuell rund 20.000).

Quelle: Den ganzen Artikel lesen