Kinder Gesundheit

Corona

Mehr als die Hälfte aller Eltern würde ihre Kinder impfen lassen Jetzt weiterlesen. Mit dem passenden SPIEGEL-Abo. Quelle: Den ganzen Artikel lesen

Corona

Jens Spahn, Bundesgesundheitsminister: »Aus einem zu sorglosen Sommer darf kein Sorgenherbst werden.« Es wird wieder mehr gewarnt – vor der Delta-Variante des Coronavirus. Lothar Wieler, RKI-Chef »Und es gibt auch größere Ausbrüche durch Delta, aber momentan noch wenige.« Sie ist noch ansteckender als die Alpha-, ehemals »britische« Variante. Müssen wir jetzt mit einer schweren vierten Welle rechnen? Nina Weber, DER SPIEGEL Wissenschaft: »Es ist total schwer abzuschätzen, ob bei uns

Corona

Leonie, Schülerin: »Also ich bin froh, dass ich jetzt endlich die zweite Impfung hinter mir habe und jetzt in zwei Wochen den kompletten Impfschutz habe. Und ja, ich bin sehr glücklich.« In Zukunft werden sich immer mehr Patientinnen und Patienten impfen lassen, die noch jünger sind als die 16-jährige Leonie. Der Impfstoff von Biontech und Pfizer ist seit Ende Mai europaweit für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren zugelassen. Und

Hausärztin nach Ende der Impf

Minutenlang scrollt sie durch das Postfach. Zwischen »DRINGEND!!!« und »Bitte« fragen sie alle nach demselben: einem Ersttermin für die Coronaschutzimpfung. Sevine Tokdemir, 54, sitzt in ihrem fensterlosen Büro vorm Computer. Der kleine Raum ist ummantelt von Regalen, in denen sich bis unter die Decke Ordner stapeln. Tokdemir schaut sich die Mails nicht mehr selbst an. Sie hat drei Hilfskräfte angestellt, die das tun. »Wir mussten unser reguläres Postfach und die

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Riechen und Schmecken, auf diese sensorischen Fähigkeiten ist die Önologin Sophie Pallas angewiesen. Doch genau diese Fähigkeiten hat sie im Zuge einer Covid19-Infektion verloren: Sophie Pallas / Önologin »Es war wie ein Schwarzes Loch, es war, als würde ich mit meinem Geruchssinn blind werden. Für mich war es ein absolut schreckliches Gefühl, ein völliger Verlust meiner Orientierung. Was mit dem Verlust des Geruchssinns einhergeht, ist der Verlust des Geschmackssinns. Abgesehen

Coronavirus: Wie es nach dem AstraZeneca

Um den Corona-Impfstoff des britisch-schwedischen Herstellers AstraZeneca kehrt einfach keine Ruhe ein. Seit Mitte März ist bekannt, dass der Impfstoff bei einer bestimmten Personengruppe und in seltenen Fällen zu schweren Nebenwirkungen führen kann. Am Dienstag überarbeitete die Ständige Impfkommission (Stiko) nun ihre Empfehlungen für das Präparat und riet, AstraZeneca nicht mehr bei Menschen unter 60 Jahren einzusetzen. Die Bundesregierung folgte der Empfehlung. Am Dienstagabend verkündeten Kanzlerin Angela Merkel und Gesundheitsminister

Corona: Warum das Virus vor allem in Alten

Michaela Stern, Leiterin des St.-Franziskus-Altenheims in München: »Wir sind jetzt schon am Limit« Seit drei Wochen ist das evangelische Wohnstift in Raadt, einem Ortsteil von Mülheim an der Ruhr, von der Außenwelt praktisch abgeschnitten. »Quarantäne, derzeit sind leider keine Besuche möglich« steht auf einem Schild an der Eingangstür. Daneben hängt die Anordnung des Gesundheitsamts: Wer sich den Maßnahmen widersetze, dem drohe eine Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren. Die Situation

Anthony Fauci: Corona wird nicht mehr lange eine Pandemie sein

Anthony Fauci: Virus könnte jahrelang im Umlauf sein Laut Anthony Fauci, dem führenden US-Immunologen, wird Covid-19 dank des raschen Fortschritts bei der Impfstoffentwicklung „nicht mehr lange“ eine Pandemie sein. Das Coronavirus könnte dennoch jahrelang im Umlauf sein, wie die Nachrichtenseite Bloomberg Fauci zitiert. Die Menschen müssten weiter an Maßnahmen wie dem Mund-Nasen-Schutz, dem Händewaschen und der sozialen Distanzierung festhalten, sagte Fauci bei einer Veranstaltung der britischen Denkfabrik „Chatham House“. Eine Virusmutation, die