Ohne Kater ins neue Jahr: Tipps, um Silvester ohne dicken Schädel zu überstehen

Ohne Kater ins neue Jahr: Tipps, um Silvester ohne dicken Schädel zu überstehen

An Silvester knallen traditionell die Korken – doch wo fröhlich angestoßen wird, folgt am nächsten Morgen auch schnell die Reue in Form eines heftigen Katers.

Mit einigen Tipps lässt sich dieser jedoch vorbeugen – und, falls alle Maßnahmen nicht geholfen haben, auch bekämpfen.

1. Die richtige Grundlage schaffen

Vor und während der Silvesterparty darf man ordentlich schlemmen, denn besonders fett- und eiweißreiche Nahrung bleiben lange im Magen und verzögert so die Alkoholaufnahme ins Blut.

In der Folge steigt der Blutalkoholspiegel weniger, man wird also langsamer betrunken.

Auf der Party selbst sollte man darauf achten, zu den richtigen Snacks zu greifen.

Fett- und salzhaltiges Essen kann einem Mineralstoffmangel vorbeugen, bei übermäßigem Verzehr dem Körper jedoch zusätzlich Wasser entziehen.

Süße Speisen sollte man hingegen vermeiden, da Zucker die Wirkung des Alkohols verstärken kann.

2. Angemessener Alkoholkonsum

Der Start in das neue Jahr ist für viele ein Anlass, etwas tiefer ins Glas zu schauen. Dennoch sollte man es nicht übetreiben – und die Getränke mit Bedacht wählen.

Denn verschiedene Alkoholarten rufen am nächsten Morgen unterschiedlich starke Beschwerden hervor.

Besonders Brandy und Rotwein führen häufig zu einem dicken Schädel. Weniger tückisch sind hingegen Weißwein und Gin – natürlich ist die Menge immer entscheidend.

Vorsicht bei warmen und extrem süßen Getränken wie Glühwein, Bowle oder zuckerhaltigen Mischgetränken. Diese verstärken die Alkoholaufnahme ins Blut erheblich.

Abgesehen von dem Sekt zum Anstoßen kann es helfen, wenn nicht zu viele Sorten durcheinander zu trinken – so behält man leichter den Überblick.

3. Möglichst viel Wasser trinken

Alkohol entzieht dem Körper Flüssigkeit, daher sollte man schon während des Feierns reichlich Wasser trinken. Als Faustregel gilt, zu jedem alkoholischen Getränk ein Glas Wasser zu trinken.

Vor dem Schlafengehen sollte man zusätzlich mindestens einen halben Liter Wasser zu sich nehmen.

Außerdem kann es helfen, Brausetabletten mit Magnesium und Kalzium darin aufzulösen. Damit wird den Mangel an Spurenelementen, der durch den Alkoholkonsum entstanden ist, ausgeglichen.

4. Frische Luft

Bewegung an der frischen Luft vor dem Schlafengehen kann den Ausnüchterunsprozess unterstützen. Zudem kann es helfen, das Schlafzimmer zu lüften und das Fenster, falls es nicht zu kalt ist, über Nacht aufzulassen.

Der Sauerstoff hilft dem Körper schon während des Schlafens bei der Regeneration. Diese Taktik kann helfen, einen dicken Schädel und Übelkeit zu vermeiden.

Wacht man trotz aller Vorsichtsmaßnahmen mit einem fiesen Kater auf, können diese Tricks helfen, ihn wieder loszuwerden.

5. Den Körper erfrischen

Um wieder in Schwung zu kommen, kann eine belebende Dusche genau der richtige Start sein.

Um den Kreislauf wieder in Schwung zu bringen, erst lauwarm duschen, anschließend das Wasser auf kalt stellen und den Körper damit von unten nach oben abduschen.

Ein Spaziergang an der kühlen Luft oder kalte Beutel am Kopf können gegen fiese Kopfschmerzen helfen. Durch die Kälte verengen sich die Gefäße, wodurch der Schmerz nachlässt.

6. Katerfrühstück

Auch nach der Silvesternacht ist die richtige Nahrungsaufnahme wichtig, um einen Kater zu bekämpfen, ein ausgiebiges Frühstück kann die Beschwerden daher deutlich lindern.

Der Körper braucht jetzt viele Mineralstoffe und Vitamine, zudem reichlich Flüssigkeit – perfekt eignen sich Vollkornbrot, Eier und viel Gemüse.

Auch nach Party sollte man weiterhin auf zuckerhaltige Lebensmittel verzichten – Brotaufstriche oder Süßigkeiten sind daher tabu.

Säurehaltige Lebensmittel können den Magen unnötig reizen und auch koffeinhaltige Getränke sind nur in geringen Mengen ratsam. Denn Koffein kann zwar gegen Kopfschmerzen helfen, zu viel davon allerdings auch Kopfschmerzen auslösen.

Von weiterem Alkohol am Morgen ist auf jeden Fall abzuraten, auch wenn sich das Gerücht hartnäckig hält, dass ein Konterbier wahre Wunder wirkt. Dadurch verbessern die Symptome aber nicht, sondern verlängern sich nur.

7. Bewährte Hausmittel

Gegen Katersymptome können einige Hausmittel helfen.

Ingwertee beispielsweise hemmt die Produktion der Magensäure und beruhigt das Nervensystem. Ähnlich wie Kamillentee eignet er sich deshalb hervorragend zur Bekämpfung von Sodbrennen, Übelkeit und Schwindelgefühl.

Auche in Esslöffel Haferflocken oder auch ein Glas Milch können helfen, die Magensäure zu binden.

Cornelia Bertram

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