ABDA: Startschuss für eine zukunftsfähige Arzneimittelversorgung

ABDA: Startschuss für eine zukunftsfähige Arzneimittelversorgung

Die ABDA spricht mit Blick auf die heutige Entscheidung des Bundesrats, das VOASG widerstandslos passieren zu lassen, von einem „Startschuss für eine zukunftsfähige Arzneimittelversorgung der Patienten in Deutschland“. Ihr Präsident Friedemann Schmidt erklärte: „Der Apothekenklima-Index 2020 hat gezeigt, dass die Apotheker mit einiger Skepsis in die nächsten Jahre schauen.“ Das Apothekenstärkungsgesetz könne nun für „neue Zuversicht“ sorgen, da es ordnungspolitische, betriebswirtschaftliche und pharmazeutische Perspektiven aufzeige. 

Das Vor-Ort-Apotheken-Stärkungsgesetz hat heute die letzte Hürde genommen: Der Bundesrat ließ die Apothekenreform kommentarlos passieren. „Apotheker und Patienten bekommen gemeinsam mehr Sicherheit für die Zukunft“, sagte ABDA-Präsident Friedemann Schmidt dazu. „Wer sich als junger Apotheker mit sechsstelligen Kreditsummen für die Übernahme einer Apotheke auf dem Land verschuldet, braucht einen belastbaren Ausblick, wie er seine Patienten in zwei, fünf oder zehn Jahren versorgen kann“, sagte Schmidt mit Blick auf die schwierige Nachfolgersuche, die viele ältere Inhaber heutzutage erleben, und die sich auch in den seit Jahren fallenden Apothekenzahlen manifestiert.

Solch einen Ausblick hätten Gesellschaft und Politik nun endlich durch das VOASG gegeben, so Schmidt. Viele junge Pharmazeuten interessiere vor allem der wissenschaftliche Weg zu einer patientenorientierten Pharmazie von morgen: „Die Einführung pharmazeutischer Dienstleistungen wie der Medikationsanalyse kann nicht nur Versorgungsdefizite beheben und unnötige Kosten für Krankenkassen einsparen, sondern auch den Apothekerberuf für den pharmazeutischen Nachwuchs attraktiver machen. Diese Leistungen müssen aber mit den Krankenkassen verhandelt werden. Das wird eine herausfordernde Aufgabe.“

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