Aldi-Rückruf: Verkaufte Essiggurken könnten Glasbruchstücke enthalten – Naturheilkunde & Naturheilverfahren Fachportal

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Bei Aldi verkauft: Rückruf für Essiggurken

Die Firma I. Schroeder KG. (GmbH & Co) aus Hamburg hat einen Rückruf für das Produkt „Gurkenfässchen (Delikatess Gewürzgurken)“ der Marke Klostergarten gestartet. Grund für die Maßnahme: In dem Artikel könnten Glasbruchstücke enthalten sein. Verkauft wurden die Essiggurken bei Aldi.

Das Unternehmen I. Schroeder KG. (GmbH & Co) aus Hamburg ruft Essiggurken zurück, weil diese Glasstücke enthalten könnten. Von einem Verzehr wird wegen einer möglichen Gesundheitsgefahr abgeraten.

Mögliche gesundheitliche Beeinträchtigung

Betroffen von dem Rückruf ist das Produkt „Gurkenfässchen (Delikatess Gewürzgurken)“ der Marke: Klostergarten, Verpackungsvolumen: 720 ml, mit der auf dem Deckelrand aufgedruckten Chargennummer: 14607640819 und dem Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD): 31.12.2022.

„Es ist nicht mit absoluter Sicherheit auszuschließen, dass im oben genannten Artikel vereinzelt Glasbruchstücke enthalten sind, sodass von einem Verzehr aus Gründen einer möglichen gesundheitlichen Beeinträchtigung abgeraten wird“, schreibt das Unternehmen in einer Presseinformation, die das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) auf seinem Portal „lebensmittelwarnung.de“ veröffentlicht hat.

Den Angaben zufolge wurde der Artikel in Filialen der Unternehmensgruppe Aldi Nord seit Mitte Juni 2020 verkauft. Das betroffene Handelsunternehmen hat die Ware vorsorglich aus dem Verkauf genommen. Folgende Aldi Nord Gesellschaften wurden mit der betroffenen Ware beliefert: Beucha, Beverstedt, Hesel, Horst, Jarmen, Lingen, Münden, Nortorf, Salzgitter, Schloß HolteStukenbrok, Seevetal, Sievershausen, Werl, Werneuchen/OT Seefeld, Weyhe und Wittstock.

Kundinnen und Kunden, die das entsprechende Produkt gekauft haben, können dieses gegen Erstattung des Kaufpreises auch ohne Vorlage des Kassenbons in einem Aldi Nord-Markt ihrer Wahl zurückgeben oder sich direkt an die I. Schroeder KG. (GmbH & Co) wenden.

Nicht verzehren

Lebensmittel, bei denen der Verdacht besteht, dass sie Glassplitter enthalten könnten, sollten grundsätzlich nicht mehr konsumiert werden. Denn der Verzehr kann zu ernsthaften Verletzungen im Mund- und Rachenraum sowie zu gefährlichen inneren Verletzungen führen.

In der Nahrungsmittelproduktion kommt es aufgrund von Fehlern in den Herstellungsprozessen leider immer wieder zu Fremdkörpern wie beispielsweise Glas-, Aluminium- oder Plastik-Rückständen.

Ein weiterer Grund für häufige Lebensmittelrückrufe sind Verunreinigungen mit gesundheitsgefährdenden Bakterien wie zum Beispiel Salmonellen oder Listerien. (ad)

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