Grippewelle: Die aktuellen Entwicklungen im Überblick

Grippewelle: Die aktuellen Entwicklungen im Überblick

Fiebernde Kinder und hustende Erwachsene: In Deutschland haben derzeit sehr viele Menschen Atemwegsinfekte und Grippe. Die aktuellen News im Überblick.

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Die aktuelle Infektionslage im Überblick

Influenza: 20.407 gemeldete Infektionen
(In der Woche vom 26.12.2022 bis 01.01.2023)

In der Vorwoche lag der Wert der gemeldeten Infektionen bei 48.560.

Mehr Informationen zu Influenzaviren und der Impfung finden Sie hier.

Hinweis: Die Meldungen erfolgen auf Wochenbasis beim RKI. Wir aktualisieren die Meldezahlen fortlaufend. Daraus können sich auch Korrekturen und Nachmeldungen für bereits vergangene Meldewochen ergeben.

Wann spricht man von der Grippesaison?

Die Grippesaison ist der Zeitraum, in dem Influenzaviren häufig auftreten. In Deutschland beginnt die Grippesaison in der Regel Anfang Oktober und geht bis Mitte Mai. Die jährliche Grippewelle ist die Zeit, in der es eine erhöhte Influenza-Aktivität gibt. Der Höhststand der Infektionen wird meist im Januar gemessen und dauert danach weitere drei bis vier Monate an.

Wieso tritt die Grippe häufig im Winter auf?

Influenzaviren sind bei kühlen Temperaturen und trockener Luft stabiler. Forscher gehen davon aus, dass die Schleimhaut der oberen Atemwege bei trockener Luft anfälliger für Infektionen und das Immunsystem im Winter weniger widerstandsfähig ist als im Sommer.

Zudem verbringen Menschen im Winter oft längere Zeit in weniger gut belüfteten Räumen zusammen mit anderen Menschen. Um eine Grippewelle zu verursachen, muss es zunächst eine ausreichend große Anzahl empfänglicher Personen in der Bevölkerung geben und es muss ein ausreichend großer Eintrag infektiöser Patienten in die empfängliche Bevölkerung erfolgen.

In Europa wird in den Wintermonaten häufig zuerst aus den südwestlichen Ländern Europas (z.B. Spanien und Portugal) über eine erhöhte Influenza-Aktivität (Grippewelle) berichtet, bevor solche Meldungen aus Mittel- und Osteuropa eintreffen.

Corona, Grippe und RSV – so funktioniert der neue Selbsttest

Husten, Schnupfen, Halsweh – viele Menschen in Deutschland sind derzeit erkältet. Unklar ist häufig, welcher Erreger dahintersteckt. Ein neuer Kombitest soll jetzt Abhilfe schaffen. Er zeigt, ob Sie Covid-19, Grippe oder RSV haben. Hier die Hintergründe.

Immer mehr RSV-Fälle – worauf Eltern achten müssen

Neben der Grippe breitet sich auch das RS-Virus derzeit besonders unter Kindern aus. Für Erwachsene ist die Krankheit ungefährlich – doch für Säuglinge und Kleinkinder kann das RSV lebensgefährlich werden. Mediziner beklagen zurzeit einen rapiden Anstieg der Fälle. Auf welche Symptome Eltern jetzt achten müssen.

Sehr hohe Zahl der Grippe-Erkrankungen in Brandenburg

Donnerstag, 5. Januar, 15.10 Uhr: Die Zahl der Grippe-Erkrankungen ist in dieser Saison in Brandenburg stark in die Höhe gegangen. Vom Start der Grippe-Saison am 3. Oktober bis Neujahr wurden 11 185 Influenza-Fälle registriert, im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren es 18 Fälle, wie das Gesundheitsministerium am Donnerstag unter Berufung auf Zahlen des Robert Koch-Institus (RKI) mitteilte.

Nach einem extrem starken Anstieg der Zahl der Grippe-Erkrankungen landesweit seit Ende November sei die Zahl der Fälle seit Weihnachten aber deutlich zurückgegangen, so das RKI. Gleichwohl lag die Zahl der Fälle weit über den Zahlen der Vorsaison. So wurden in der vorletzten Woche des vergangenen Jahres in Brandenburg 2710 Fälle gemeldet, im Vorjahr war es in dieser Kalenderwoche 1 Fall. Es gab in dieser Saison bereits 7 Sterbefälle, im gleichen Zeitraum der Vorsaison starb niemand an Grippe.

Die meisten Influenza-Fälle wurden mit 1110 im Landkreis Potsdam-Mittelmark registriert, gefolgt vom Landkreis Ostprignitz-Ruppin (1035). Die wenigsten Fälle verzeichnete mit 218 die Stadt Brandenburg/Havel.

Zum Jahresende seien überwiegend Influenzaviren zirkuliert, gefolgt von RSV, so das RKI. Die Positivenrate beim Coronavirus habe bei 10 Prozent gelegen.

RKI: Zahl der Atemwegserkrankungen Ende 2022 gesunken

Mittwoch, 4. Januar, 19.44 Uhr: In den letzten zwei Wochen des vergangenen Jahres ist die Verbreitung akuter Atemwegserkrankungen in Deutschland laut Experten des Robert-Koch Instituts (RKI) zurückgegangen. Die Werte liegen allerdings trotz des Rückgangs noch über den Werten der Vorjahre, wie es im Wochenbericht der Arbeitsgemeinschaft Influenza des RKI vom Mittwochabend heißt.

Angenommen werden laut Bericht insgesamt circa 6,4 Millionen akute Atemwegserkrankungen in der Bevölkerung in der vergangenen Woche – unabhängig von einem Arztbesuch. „Influenzaviren verursachen weiterhin den Hauptteil der akuten Atemwegserkrankungen“, schreibt das RKI. Insbesondere bei Kindern unter zwei Jahren führe zudem die anhaltende Aktivität des Respiratorischen Synzytial-Virus (RSV) zu Arztbesuchen und Krankenhauseinweisungen.

Die Grippewelle in Deutschland hat dieses Mal früh begonnen: nach RKI-Definition in der Woche bis 30. Oktober. In den beiden Wintern zuvor waren Wellen wegen der Pandemie und den dagegen getroffenen Maßnahmen weitgehend ausgeblieben. Experten befürchteten daher mehr anfällige Menschen in der Bevölkerung.

Bundestags-CSU schlägt „Kinder-Kranken-Gipfel“ vor

Dienstag, 3. Januar, 03.00 Uhr: Die Bundestags-CSU plädiert für einen raschen „Kinder-Kranken-Gipfel“, um Maßnahmen gegen die aktuellen Engpässe in Kinderkliniken, bei Kinderärzten und bei der Medikamentenversorgung zu treffen. Das geht aus einem Beschlussentwurf für die bevorstehende Klausur der CSU-Landesgruppe im oberbayerischen Kloster Seeon hervor.

„In diesem Winter erleben wir eine Kinder-Krankenwelle mit vielen Viruserkrankungen, die insbesondere die kleinsten Kinder erfasst und teilweise schwer erkranken lässt“, heißt es in dem Papier, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt und über das als erstes die Zeitungen der „Mediengruppe Bayern“ berichtet hatten. Gleichzeitig seien wichtige Medikamente für Kinder in Apotheken nicht erhältlich, Kinderarztpraxen überlastet und Kinderkliniken überbelegt. „Wir wollen, dass unverzüglich ein Kinder-Kranken-Gipfel einberufen wird, um schnellstmöglich Maßnahmen zur kurzfristigen Abhilfe dieser untragbaren Notsituation zu treffen“, fordert die Bundestags-CSU.

„Darüber hinaus wollen wir eine verbesserte finanzielle Ausstattung der Kinderkliniken, damit insbesondere im ländlichen Raum der Abbau von Kinderkrankenbetten rückgängig gemacht werden kann“, heißt es in dem Papier. Die Bundestags-CSU plädiert deshalb für eine zusätzliche Sonderfinanzierung von Kinder-Kliniken und -abteilungen. Um künftig Engpässen bei der Medikamentenversorgung entgegenzuwirken, solle unter anderem eine Reserve für Kinder-Medikamente aufgebaut werden.

Mehr als 19 000 Influenza-Fälle seit Herbst in Thüringen

Freitag, 30. Dezember, 15.20 Uhr: In Thüringen sind in der aktuellen Grippe-Saison bereits mehr als doppelt so viele Influenza-Fälle registriert worden wie in der letzten heftigen Grippewelle 2019/2020 zusammen. Nachweislich 19 362 Menschen erkrankten bislang, wie das Gesundheitsministerium am Freitag mitteilte. In der gesamten Saison 2019/2020 waren etwa 9300 Fälle gezählt worden. Damals hatte Thüringen eine der heftigsten Grippewellen der zurückliegenden Jahre getroffen. In der Corona-Pandemie verhinderten die Schutzmaßnahmen wie Maskenpflicht, Schul- und Kindergartenschließungen größere Grippeausbrüche.

Nach dem bisher höchsten Wochenwert mit mehr als 5100 Fällen in der vierten Adventswoche ging die Zahl der neuen Fälle in der Weihnachtswoche auf rund 3100 zurück. Das sei möglicherweise mit dem Ferieneffekt zu erklären, sagte ein Ministeriumssprecher. So seien keine größeren Grippeausbrüche etwa in Schulen oder Kindergärten registriert worden. Die Weihnachtsferien hatten in Thüringen am 22. Dezember begonnen. Für eine Einschätzung, ob der Höhepunkt der Welle tatsächlich schon überschritten wurde, ist es laut Ministerium derzeit noch zu früh.

Die amtlich erfassten Zahlen geben allerdings nur einen unvollständigen Überblick über das tatsächliche Infektionsgeschehen. Gemeldet werden in der Regel nur die mittels Labordiagnostik bestätigten Erkrankungen. Viele Ärzte verzichten aber wegen der meist eindeutigen klinischen Symptome auf eine solche Diagnostik. Entsprechend ist von einer gewissen Dunkelziffer auszugehen.

Termine zur Grippeimpfung über Impfportal buchbar

Donnerstag, 29. Dezember, 13:31: Wer sich gegen Grippe impfen lassen will, kann von diesem Freitag an Termine über das Internetportal des Landes unter impftermin-bw.de oder telefonisch unter 0800 2822 7291 buchen. Die Impfung gegen Influenza ist im Südwesten allen Altersgruppen im Rahmen der Zulassung empfohlen, die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten, wie das Gesundheitsministerium am Donnerstag in Stuttgart mitteilte. „Die Grippewelle ist in Baden-Württemberg in vollem Gange und die Krankheitsausfälle nehmen zu.“

Etwa zwei Wochen dauert es den Angaben nach, um den vollständigen Impfschutz gegen Influenza aufzubauen. Dieser bleibe dann über die Grippesaison bestehen, die ihren Höhepunkt üblicherweise im Februar und März habe. „Nehmen Sie das ernst“, mahnte Gesundheitsminister Manne Lucha (Grüne) laut Mitteilung. „Die echte Grippe Influenza ist keine einfache Erkältung, sondern eine ernstzunehmende Erkrankung.“ Jetzt sei immer noch der richtige Zeitpunkt für die Impfung. Ärztinnen und Ärzte sowie Apotheken rief der Minister auf, viele Termine für die Grippeschutzimpfung in das Portal einzupflegen.

Über die Internetseite impftermin-bw.de können nach wie vor auch Termine für Corona-Impfungen gebucht werden. „Nutzen Sie die Erweiterung unseres Impfterminportals und schlagen Sie zwei Fliegen mit einer Klappe“, sagte Lucha. Aus ärztlicher Sicht kann man sich gleichzeitig gegen Corona und gegen Grippe impfen lassen.

Die zweite Auffrischimpfung gegen Covid-19 wird insbesondere für Menschen ab 60 Jahren empfohlen. Landesweit seien die an die Omikron-Variante des Virus angepassten Impfstoffe verfügbar. Ab dem 1. Januar übernehmen Arztpraxen, Zahnarztpraxen und Apotheken alle Corona-Schutzimpfungen in Baden-Württemberg. Die Impfstützpunkte und mobilen Impfteams des Landes soll es dann nicht mehr geben.

Hoch rät rasch zur Grippeimpfung – „Kumulation im Moment schwierig“

Mittwoch, 28. Dezember, 08.42 Uhr: Gesundheitsminister Clemens Hoch (SPD) hat impfwillige Rheinland-Pfälzer aufgefordert, sich jetzt die Spritze gegen das Influenzavirus geben zu lassen. „Wir sehen eine ganz hohe Auffälligkeit bei der Influenza“, sagte der Minister im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur in Mainz. „Corona ist jetzt in der Einzelbelastung nicht wirklich schlimmer als die anderen Atemwegserkrankungen.„ Dazu komme – wissenschaftlich belegt – eine nahezu 100-prozentige Erst-Immunisierung der Bevölkerung. „Es gibt in Deutschland faktisch keinen mehr, der nicht schon irgendwie mit dem Coronavirus in Berührung gekommen ist, entweder durch Impfung oder durch Ansteckung.“

„Die Kumulation ist im Moment schwierig“, betonte Hoch mit Blick auf Influenza, RS-Virus und andere Erkältungsinfektionen. „Wir sehen auch in den Krankenhäusern wieder einen Anstieg der Corona-Infektionen, nicht unbedingt auf den Intensivstationen.“ Vor allem die Grippe führe zu einem hohen Krankenstand: “In den Betrieben und Krankenhäusern sind gerade sehr viele Menschen krank und das hat nichts mit Corona zu tun.“ Die Folge seien Engpässe beim Personal in den Krankenhäusern und Notaufnahmen.

Ärztekammer appelliert: Respekt für Gesundheitspersonal zeigen

Dienstag, 27. Dezember, 07.30 Uhr: Die Präsidentin der Ärztekammer Niedersachsen, Martina Wenker, hat dazu aufgerufen, in der angespannten Situation im Gesundheitswesen die Beschäftigten mit Respekt zu behandeln. „Es ist eine absolute Fehlentwicklung, dass in Notaufnahmen von Krankenhäusern inzwischen private Sicherheitsdienste notwendig sind“, sagte die Medizinerin der Deutschen Presse-Agentur. Nach knapp drei Jahren Pandemie seien viele Menschen erschöpft. „Jetzt fehlen auch noch Medikamente. Aber dieser Frust darf nicht an denen ausgelassen werden, die mit aller Kraft im Gesundheitswesen arbeiten und schon am Limit sind oder darüber hinaus“, betonte Wenker.

„Ich blicke mit großer Sorge auf die nächsten Tage und Wochen“, sagte die Ärztekammerpräsidentin. Die Praxen seien durch die Welle an Atemwegsinfekten und Grippe extrem belastet. Zuletzt seien wegen Glatteis viele Patientinnen und Patienten mit Verletzungen nach Stürzen hinzugekommen. „Auch die Rettungsdienste und Notaufnahmen sind jetzt schon überlastet.“ Wenker appellierte, an Silvester auf das Böllern zu verzichten. „Ich bin gegen die Böllerei, schon wegen der Feinstaubbelastung, die insbesondere Menschen mit Atemwegserkrankungen trifft“, sagte die Lungenfachärztin. Darüber hinaus seien Verletzte mit Verbrennungen durch Feuerwerkskörper zu befürchten.

Der Krankenstand bei den Beschäftigten im Gesundheitswesen sei hoch – sowohl in den Kliniken als auch bei den niedergelassenen Ärzten. Zudem schließen einige Praxen in der Zeit zwischen den Jahren. „Wir haben keine Reserven an Personal“, betonte Wenker. „Deshalb wäre ab und zu ein kleines Lob von den Patienten schön, statt der Frage: “Wann bin ich endlich dran?"" Absolut nicht zu akzeptieren seien Beleidigungen und Übergriffe.

Die Ärztekammer Niedersachsen setzt sich seit längerem für ein zentrales Meldesystem für Attacken gegen medizinisches Personal und Rettungsdienste ein. Der Punkt „Sicherheit am Arbeitsplatz gewährleisten“ ist eine von zehn Kernforderungen der Ärzteschaft an die neue rot-grüne Landesregierung. Die Zunahme an körperlichen Angriffen sowie verbalen Übergriffen müsse gestoppt werden, erklärte die Ärztekammer bereits im Mai. Flankierend zu dem zentralen Meldesystem müssten die Vorfälle strukturiert aufgearbeitet werden – möglichst inklusive Strafverfolgung.

Lange Grippewelle könnte Milliardenkosten für Wirtschaft verursachen

Samstag, 24. Dezember, 09.35 Uhr: Die derzeitige schwere Influenza-Welle könnte bei langer Dauer nach Berechnungen des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW) hierzulande bis zu 40 Milliarden Euro an volkswirtschaftlichen Kosten verursachen. „Allein durch den krankheitsbedingten Arbeitsausfall könnte der deutschen Volkswirtschaft ein Verlust in der Bruttowertschöpfung von mehr als 30 Milliarden Euro und bei einem sehr ungünstigen Verlauf sogar von mehr als 40 Milliarden Euro entstehen“, zitierte die „Welt am Sonntag“ aus den Berechnungen.

Wie hoch die Kosten aufgrund des Arbeitsausfalls tatsächlich ausfallen, hänge maßgeblich von der Dauer der Influenza-Welle ab. In einem pessimistischen Szenario rechnet das Institut dem Bericht zufolge mit einer Dauer bis in die dritte Aprilwoche 2023 und einem bis dahin weiter um 50 Prozent höheren Krankheitsniveau als in der letzten schweren Grippewelle im Winter 2017/18. 

In diesem Szenario wären bis zu 650.000 Grippefälle zu befürchten. Das Bruttonationaleinkommen könnte bei Eintritt dieses Szenarios um mehr als 40 Milliarden Euro zurückgehen, berichtete die Zeitung aus den Berechnungen des IfW.

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