Kammer sucht freiwillige Pharmazeuten und PTA für Corona-Impfzentren

Kammer sucht freiwillige Pharmazeuten und PTA für Corona-Impfzentren

Die Hoffnung ist groß, dass in Kürze zugelassene Impfstoffe gegen COVID-19 zur Verfügung stehen. Die Länder bereiten sich darauf vor, indem sie Impfzentren errichten. Dafür wird Personal benötigt. Im Gespräch ist, ob auch Apotheker:innen und PTA helfen könnten. Die Landesapothekerkammer Rheinland-Pfalz fragt daher gerade ab, ob Pharmazeut:innen und PTA grundsätzlich bereit wären, freiwillig in Impfzentren mitzuwirken.

In Schleswig-Holstein hat das Landesgesundheitsministerium bereits vor einiger Zeit bei der Landesapothekerkammer angefragt, ob bei den künftig in Impfzentren geplanten COVID-19-Impfungen PTA aus den Apotheken bei der Rekonstitution des Impfstoffs helfen könnten.

Nun wird der mögliche Einsatz von Apotheker:innen und PTA auch in Rheinland-Pfalz diskutiert. Hier sollen möglichst bis Mitte Dezember in jedem Kreis und jeder kreisfreien Stadt Impfzentren entstehen. Ergänzt werden diese durch mobile Impfteams, die beispielsweise Pflegeeinrichtungen besuchen.

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Am vergangenen Freitag verschickte die Landesapothekerkammer an alle Apotheken im Land ein Schreiben mit dem Betreff „Freiwillige Pharmazeuten und PTAs für Corona-Impfzentren“ gesucht. Darin fragt Kammerpräsident Peter Stahl nach, ob Pharmazeut:innen und PTA grundsätzlich bereit wären, in Impfzentren mitzuwirken. Der Appell ist weit gefasst: Gefragt sind Apothekenmitarbeiter:innen wie auch Pharmazeut:innen in Verwaltung, Industrie, Uni, Klinik und Bundeswehr – ebenso ehemalige und freiwillige Kammermitglieder.

Anlass ist, dass die Landesapothekerkammer in die Steuerungsgruppe des Landesgesundheitsministeriums berufen wurde. „Mit großem Vertrauen setzt die Landesregierung auch in die Apothekerschaft und Ihren pharmazeutischen Sachverstand in Rheinland-Pfalz“, schreibt Stahl.

Eine verbindliche Antwort kann die Kammer noch nicht erwarten – auch Stahl räumt ein, dass dazu mehr Details nötig seien. Die sollen in weiteren Phasen folgen. Jetzt geht es erst einmal darum, sich ein Bild von der grundsätzlichen Bereitschaft zu machen.

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