Medizinische Masken und ihre formalen Anforderungen

Medizinische Masken und ihre formalen Anforderungen

Selbst wenn die Pflicht zur medizinischen Maske in einzelnen Bundesländern erst noch rechtskräftig werden muss, ihre Nachfrage ist im Handel bereits gestiegen. Manche Kund:innen sind beim Kauf solcher Masken angesichts Meldungen über Fälschungen jedoch besonders kritisch. DAZ.online hat deshalb nochmal zusammengefasst, auf welche Merkmale Apotheker:innen schauen können, um zumindest formal eine gewisse Qualität gewährleisten zu können.

Im Beschluss der Videoschaltkonferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder vom 19. Januar 2021 heißt es, dass „die Pflicht zum Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen in öffentlichen Verkehrsmitteln sowie in Geschäften verbindlich auf eine Pflicht zum Tragen von medizinischen Masken konkretisiert“ wird. Medizinische Masken sind demnach „sogenannte OP-Masken oder auch Masken der Standards KN95/N95 oder FFP2“. 

Diese neue Pflicht wird wohl nicht nur die Nachfrage nach Masken, sondern auch die Nachfragen zu Masken in den Apotheken erhöhen. Die formalen Standards zu Atemschutzmasken nach PSA-Verordnung (persönliche Schutzausrüstung) hat DAZ.online dabei bereits ausgiebig in mehreren Artikeln erörtert, zudem hat DAZ.online für seine Leser:innen eine kurze zusammenfassende Checkliste zu FFP-Masken erstellt. Diese können Sie hier herunterladen. 

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FFP2, KN95, EN 149, GB2626, CE, CPA

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OP-Maske, KN95/N95 oder FFP2 – das klingt eigentlich überschaubar. Wer sich wie die Apotheker:innen mit der Masken-Materie schon tiefergehend auseinandergesetzt hat, weiß aber, dass es noch weitere Standards und somit auch weiteren Erklärungsbedarf in der Apotheke gibt. Wie etwa die CPA-Masken. Auch dazu hat DAZ.online bereits im November des letzten Jahres einen Artikel veröffentlicht.

Medizinprodukt, PSA oder CPA?

CE-Kennzeichen ohne Prüfziffer = minderwertige Masken?

Eine gute Übersicht über die verschiedenen Maskentypen bietet außerdem das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) schon seit Längerem auf seiner Homepage. Dort fallen unter den Punkt „Medizinische Gesichtsmasken“ nicht die Partikelfiltrierenden Halbmasken wie FFP2 und FFP3, sondern konkret die OP-Masken. 

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