Niederlande schicken Corona-Appell an Deutsche: Bitte kommt nicht

Niederlande schicken Corona-Appell an Deutsche: Bitte kommt nicht

Die Corona-Pandemie hat Deutschland und die Welt weiterhin fest im Griff: Die Zahl der Ansteckungen mit dem Virus steigt fast überall wieder an – auch in Deutschland. Die Bundesregierung hat derweil neue Reisewarnungen herausgegeben. US-Präsident muss sich in Quarantäne begeben. Alles Wichtige zur Corona-Pandemie finden Sie hier im News-Ticker von FOCUS Online.

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Topmeldungen zur Corona-Krise in Deutschland und der Welt:

  • Top-Beraterin positiv getestet: US-Präsident Trump begibt sich in Corona-Quarantäne (05.37 Uhr)
  • RKI: Mehrere NRW-Kommunen liegen über Corona-Schwellenwert (20.07 Uhr)
  • 2589 Neuinfektionen in Deutschland (19.58 Uhr)

Nur jeder Fünfte will im Herbst oder Winter verreisen

06.22 Uhr: Angesichts steigender Corona-Infektionszahlen und zahlreicher Reisewarnungen will nur jeder fünfte Deutsche im kommenden Herbst oder Winter verreisen. Nach einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur planen acht Prozent eine Reise ins Ausland, zwölf Prozent wollen im Inland Urlaub machen. 66 Prozent haben sich bereits entschieden, den ganzen Herbst und Winter zu Hause zu bleiben. Acht Prozent sind noch unentschlossen, fünf Prozent machten keine Angaben. dpa/Jan Woitas/dpa-Zentralbild/ZB Wintersportler fahren durch den Winterwald auf dem Fichtelberg.

Zum Vergleich: Im vergangenen Herbst und Winter sind noch 41 Prozent der Befragten verreist – 23 Prozent ins Ausland und 18 Prozent innerhalb Deutschlands. 55 verzichteten auf eine Urlaubsreise, vier Prozent machten keine Angaben.

Am kommenden Montag beginnen in den ersten Bundesländern die Herbstferien. Sowohl dafür als auch für die Winterferien hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn wegen der steigenden Corona-Infektionszahlen von Auslandsreisen abgeraten. "Man kann ja auch Urlaub im Inland machen", sagte der CDU-Politiker kürzlich im ZDF. Es habe sich in der Corona-Pandemie immer wieder gezeigt, dass Reiserückkehrer verstärkt das Virus einschleppten. «Ich finde, für Herbst-, Winter-, Weihnachtsurlaub sollten wir daraus gemeinsam lernen», sagte Spahn. Das sei zwar hart für die Reiseveranstalter, aber in der derzeitigen Lage nicht zu ändern.

Top-Beraterin positiv getestet: US-Präsident Trump begibt sich in Corona-Quarantäne

Freitag, 2. Oktober, 05.37 Uhr: US-Präsident Donald Trump und First Lady Melania haben sich einem Coronatest unterzogen, nachdem eine enge Beraterin positiv auf das Virus getestet wurde. Trump bestätigte am Donnerstagabend (Ortszeit) im Interview mit Fox News, dass sich Hope Hicks angesteckt habe. "Sie wurde positiv getestet", sagte Trump. "Wir verbringen viel Zeit mit ihr." Trump erwarte, sein Ergebnis später am Abend oder Freitagmorgen zu bekommen. "In der Zwischenzeit werden wir unseren Quarantäne-Prozess beginnen", schrieb der 74-Jährige nach dem Interview auf Twitter.

Im Umfeld von Trump hat es schon früher Corona-Infektionen gegeben. Hicks ist allerdings die dem Präsidenten am nächsten stehende Person, von der bekannt ist, dass sie sich infiziert hat. Hicks war nach übereinstimmenden Medienberichten am Dienstag mit Trump in der Präsidentenmaschine Air Force One zur TV-Debatte nach Cleveland gereist, bei der Trump auf seinen demokratischen Herausforderer Joe Biden getroffen war. Am Mittwoch reiste sie mit zu einem Wahlkampfauftritt nach Minnesota.

Corona-Ausbruch in Schlachthof in München

22.07 Uhr: Mehrere Mitarbeiter eines Schlachthofs in München sind positiv auf das Coronavirus getestet worden. Bei zwei Reihentests Ende September seien insgesamt zwölf Infizierte festgestellt worden, teilte die Stadt am Donnerstag mit. 151 Beschäftigte seien negativ getestet worden. Die positiv Getesteten und ihre nächsten Kontaktpersonen seien nun 14 Tage in Quarantäne. Die Mitarbeiter würden in ihren Unterkünften mit Essen versorgt. Die negativ Getesteten seien nicht in Quarantäne, sagte ein Stadtsprecher.

In dem Schlachthof in der Innenstadt seien die Hygienemaßnahmen kontrolliert und das Gebäude desinfiziert worden, heißt es weiter in der Mitteilung. Der Betreiber der Rinderschlachtung mache wöchentlich eine Reihentestung der gesamten Belegschaft. Dabei seien am 28. September neun Beschäftigte positiv getestet worden und am 30. September drei weitere. Die Mitarbeiter sollen am Montag erneut getestet werden.

Beim Fleischverarbeiter Tönnies in Nordrhein-Westfalen hatte es im Frühsommer einen Corona-Massenausbruch gegeben. Der Vorfall hatte eine Debatte über die Arbeits- und Lebensbedingungen der dort angestellten Arbeiter ausgelöst.

TOP-NEWS: RKI: Mehrere NRW-Kommunen liegen über Corona-Schwellenwert

20.07 Uhr: Mehrere nordrhein-westfälische Städte und auch ein Kreis liegen laut RKI über dem ersten Corona-Schwellenwert für Einschränkungen von Feiern in Gaststätten und Publikum bei Fußballspielen. Werte oberhalb der Marke von 35 Infizierten pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen wies das Robert Koch-Institut (RKI) am Donnerstag für Köln (36,4), Duisburg (36,9), Gelsenkirchen (40,7) und den Oberbergischen Kreis (35,6) aus.

Andere Städte wie Bielefeld (30,6), Leverkusen (32,3) und Essen (30,5) lagen nach den jüngsten RKI-Daten in der Nähe des Schwellenwertes von 35. Remscheid (59,5) und Hamm (95,5) liegen nach der Übersicht mit Stand Mitternacht weiter über der Marke von 50 Fällen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche, bei der noch striktere Vorgaben der Corona-Schutzverordnung gelten. dpa Hamm: Ein Blick in die Fußgängerzone und der Pauluskirche.

Hamm, Remscheid, Gelsenkirchen, Köln und der Oberbergische Kreis gehörten schon im RKI-Lagebericht vom Mittwoch zu den 15 Gebieten mit den höchsten Werten in Deutschland. Bei den RKI-Zahlen kann es allerdings eine Zeitverzögerung durch den Meldeweg geben. Die Kommunen verfügen über aktuelle Daten als erste, sie können damit möglicherweise schon wieder neuere Werte ausweisen als das RKI.

Laut der am Donnerstag in Kraft getretenen Corona-Schutzverordnung des Landes gibt es Beschränkungen bei regionalen Corona-Ausbrüchen, wenn bestimmte Schwellenwerte erreicht werden: Ab einem Wert von 35 Infizierten pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen sind Feiern in Gaststätten nur noch mit bis zu 50 Teilnehmern erlaubt. Bei einer Zahl von 50 Infizierten pro 100.000 Einwohner dürfen nur noch 25 Gäste feiern. Das hatten Bund und Länder am Dienstag vereinbart. In NRW soll es keine generellen Alkoholverbote wegen Corona geben.

Die Entscheidung über die Genehmigung von Zuschauern bei Fußballspielen muss spätestens am Tag vorher fallen. Maßstab ist das Infektionsgeschehen. Ist ein Spiel für Samstag angesetzt, ist die Kennzahl vom Freitag maßgeblich. Ab dem Wert von 35 Neuinfizierten pro 100 000 Einwohner in sieben Tagen werden Zuschauer verboten.

TOP-NEWS: 2589 Neuinfektionen in Deutschland – NRW vermeldet starken Anstieg

19.58 Uhr: Die Gesundheitsämter der Bundesländer haben am Donnerstag 2589 neue Fälle gemeldet. Am Mittwoch waren es noch 2128 Fälle gewesen. Für den starken Anstieg ist vor allem Nordrhein-Westfalen verantwortlich, das mit 758 Neuinfektionen mehr als 200 Fälle mehr als am Vortag meldete. dpa/Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild Ein Mitarbeiter hält in einem Abstrichzentrum einen Coronatest-Abstrich in der Hand.

Die Reproduktionszahl ist am Donnerstag weiter gesunken und mit 0,90 weiter unter 1. Am Mittwoch hatte sie auch schon unter 1 bei 0,96 gelegen. 16 Menschen sind in den vergangenen 24 Stunden an den Folgen einer Corona-Infektion verstorben – jedoch gehen nur 15 mehr in die Statistik ein, weil Bayern einen Todesfall gestrichen hat. Damit werden fünf Fälle weniger als am Tag zuvor in die Zählung integriert. 9476 Todesfälle gibt es in Deutschland insgesamt.

Die Zahl der belegten Intensivbetten liegt bei 358, was einem Anstieg von zwei Betten gleichkommt. 193 Patienten werden derzeit invasiv beatmet, auch das entspricht einem Rückgang von acht Patienten. Aktive Corona-Fälle – also Menschen, die aktuell am Virus erkrankt sind – sind im Moment 25.640 zu verzeichnen – das sind 674 mehr als am Vortag.

Sie finden hier die aktuell gemeldeten Zahlen der Gesundheitsministerien der Länder.

  • Baden-Württemberg: 50.097 (+399) / 1887 Todesfälle (+1)
  • Bayern: 68.534 (+384) / 2661 Todesfälle (-1)
  • Berlin: 15.031 (+244) / 229 Todesfälle (+1)
  • Brandenburg: 4343 (+37) / 173 Todesfälle (+0)
  • Bremen: 2511 (+40) / 59 Todesfälle (+0)
  • Hamburg: 7983 (+88) / 240 Todesfälle (+1)
  • Hessen: 19.089 (+144) / 551 Todesfälle (+0)
  • Mecklenburg-Vorpommern: 1204 (+8) / 20 Todesfälle (+0)
  • Niedersachsen: 20.417 (+188) / 687 Todesfälle (+2)
  • Nordrhein-Westfalen: 70.578 (+758) / 1880 Todesfälle (+8)
  • Rheinland-Pfalz: 10.826 (+109) / 255 Todesfälle (+0)
  • Saarland: 3417 (+17) / 177 Todesfälle (+0)
  • Sachsen: 7.338 (+88) / 236 Todesfälle (+3)
  • Sachsen-Anhalt: 2694 (+27) / 68 Todesfälle (+0)
  • Schleswig-Holstein: 4848 (+27) / 162 Todesfälle (+0)
  • Thüringen: 4106 (+31) / 191 Todesfälle (+0)

Gesamt (Stand 01.10.2020, 19.51 Uhr): 293.016 (9476 Todesfälle)

Vortag (Stand 29.09.2020, 19.18 Uhr): 290.427 (9461 Todesfälle)

Quelle zu Infizierten- und Todeszahlen: Landesgesundheits- und Sozialministerien.

Die Zahl der Geheilten liegt laut Robert-Koch-Institut in Deutschland bei rund 257.900

Die Zahl der aktiven Fälle liegt damit bei 25.640 (+674)

Aktuell vom RKI gemeldete Reproduktionszahl (Stand 01.10.): 0,90 (Vortag: 0,96)

Zahl der Intensivbetten laut DIVI-Intensivregister, die von Covid-19-Patienten belegt werden: 358 (+4)

Zahl der aktuell invasiv beatmeten Covid-19-Patienten: 193 (+0)

TOP-NEWS: Italien meldet höchsten Anstieg seit Ende April

18.39 Uhr: Italien verzeichnet einen deutlichen Anstieg der Neuinfektionen. Am Donnerstag meldeten die Gesundheitsbehörden 2548 neue Fälle und damit den höchsten Wert innerhalb von 24 Stunden seit Ende April. Derzeit sind italienweit 52.647 Menschen aktiv mit dem Coronavirus infiziert. 24 weitere Personen starben an den Folgen einer Corona-Erkrankung. Massimo Paolone/LaPresse via ZUM

Bericht: Neue Quarantäne-Verordnung aus dem Innenministerium

17.56 Uhr: Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) will laut einem Medienbericht eine deutliche Verkürzung der Quarantäne für Rückkehrer aus Corona-Risikogebieten auf den Weg bringen. Das geht aus einem Verordnungsentwurf des Innenministeriums hervor, wie das Nachrichtenportal "ThePioneer" berichtet. Es bleibt demnach bei der Quarantäne-Pflicht für Reiserückkehrer aus Regionen, die vom Robert Koch-Institut (RKI) als Corona-Risikogebiete eingestuft werden. Diese soll künftig grundsätzlich zehn Tage nach Einreise umfassen – vier Tage weniger als bislang. "Ab dem fünften Tag in Absonderung besteht die Möglichkeit, durch ein negatives Testergebnis die Absonderung zu beenden", heißt es demnach in dem Entwurf. "Der Test darf frühestens am fünften Tag nach der Einreise durchgeführt werden." dpa/Kay Nietfeld/dpabild Horst Seehofer (CSU), Bundesminister des Innern, für Bau und Heimat.

Betroffene sollen die zuständige Behörde allerdings unverzüglich informieren müssen, sollten sie binnen zehn Tagen nach Einreise für Corona typische Symptome wie Husten, Fieber, Schnupfen oder Geruchs- und Geschmacksverlust haben. Die Musterverordnung des Innenministers soll als Empfehlung für die Länder dienen.

Anmerkung der Redaktion: In einer ersten Version hatte es geheißen, der Entwurf stamme aus dem Gesundheitsministerium, er stammt aber aus dem Innenministerium. Wir entschuldigen uns für den Fehler und haben den Eintrag entsprechend korrigiert.

Regierung manipuliert Corona-Statistiken“: Türkische Ärztevereinigung übt scharfe Kritik

17.55 Uhr: Sinan Adiyaman von der türkischen Ärztevereinigung stellt die Erfassung von offiziellen Corona-Fällen im gesamten Land an den Pranger. „Die Regierung manipuliert Covid-19-Statistiken“, so Adiyaman. Die Aussage bezieht sich auf eine Pressekonferenz des Gesundheitsministers Fahrettin Koca am Mittwoch – seit dem 29. Juli veröffentliche die Türkei demnach die Zahl der „Corona-Kranken“.

Laut Adiyaman habe Koca damit zugegeben, lediglich Patienten mit Corona-Symptomen in den Fallzahlen zu verzeichnen – eine Bestätigung für die seit Monaten anhaltende Kritik der Ärztevereinigung. Der Oppositionsabgeordnete der CHP, Murat Emir, veröffentlichte via Twitter einen Bericht, wonach es an einem einzigen Tag im September rund 30.000 Neuinfektionen gegeben haben soll.

Gesundheitsminister Koca sehe in dem „sogenannten Dokument“ keinen Beweis – die Frage der Manipulation bleibt dennoch bestehen. Denn: Als Ende Juli die „neue Fallzahl“ in „neue Krankenzahl“ umbenannt wurde, blieben die offiziellen Zahlen nahezu gleich.

Polizei in Glasgow meldet Tod von acht Obdachlosen in Corona-Hotel

16.32 Uhr: In einem wegen der Corona-Krise für Obdachlose geöffneten Hotel in Glasgow sind binnen vier Monaten acht Menschen gestorben. Dies gab am Donnerstag die Polizei in der schottischen Stadt bekannt. Hilfsorganisationen zeigten sich "extrem besorgt". Sie forderten geeignetere Maßnahmen, um Obdachlose künftig in der Epidemie zu unterstützen.

Die Bemühungen der Behörden zu Beginn der Krise im März, Obdachlose von der Straße zu holen, habe sie zunächst noch begrüßt, sagte Alison Watson von der Initiative Shelter Scotland. "Aber sechs Monate später und mit der Wiedereinführung von Ausgangsbeschränkungen brauchen wir andere Anstrengungen, um diesen Menschen menschenwürdige Unterkünfte und die benötigte Hilfe zu bieten." Wenn Menschen monatelang "ohne jede Unterstützung in Hotelzimmern festsitzen", habe dies zwangsläufig Auswirkungen.

Nach Angaben der schottischen Polizei waren zwischen dem 25. April und dem 28. August vier obdachlose Frauen und vier Männer in einem Hotel im Zentrum von Glasgow gestorben, in der sie von den Behörden untergebracht worden waren. Die genauen Todesursachen werden derzeit untersucht.

TOP-NEWS: Todeszahlen nach oben korrigiert: Niederlande verzeichnen mehr Corona-Tote als bisher angenommen

15.49 Uhr: Wie das niederländische Zentralbüro für Statistik (CBS) vermeldet, musste die Zahl der Todesfälle durch oder in Verbindung mit Covid-19 für das gesamte Land deutlich nach oben korrigiert werden. Statt den bisher 6.457 verzeichneten Todesfällen zwischen März und Juni, beläuft sich die tatsächliche Zahl nun auf insgesamt 10.067 Menschen.

Das Virus konnte bei 7.797 Verstorbenen nachgewiesen werden, bei den übrigen 2.270 Verstorbenen wird Corona als Todesursache lediglich vermutet. Die Korrektur führt daher auch zu einer deutlichen Übersterblichkeit im ersten Halbjahr – 9.000 Todesfälle mehr als noch im ersten Halbjahr 2019 gipfelten in insgesamt 86.000 Verstorbene landesweit. David Young/dpa

Iran: Alle 7 Minuten Corona-Tote, alle 23 Sekunden Neuinfektionen

15.35 Uhr: Im Iran hat es binnen 24 Stunden alle sieben Minuten einen Corona-Toten und alle 23 Sekunden eine Neuinfektion gegeben. Das Gesundheitsministeriums registrierte in diesem Zeitraum 211 Tote und 3825 neue Ansteckungen. Damit liegt die aktuelle Zahl der Corona-Opfer bei insgesamt 26 380, die der nachgewiesenen Neuinfektionen bei mehr als 460 000, wie Ministeriumssprecherin Sima Lari am Donnerstag im Staatsfernsehen sagte. Ahmad Halabisaz/XinHua/dpa

Gesundheitsexperten schlagen Alarm und fordern umgehend Ausgangssperren, Präsident Hassan Ruhani ist dagegen. Er will die akute Wirtschaftskrise im Land nicht noch weiter mit Lockdowns verschärfen.

TOP-NEWS: Verstöße gegen Corona-Auflagen – Hochzeitsfeier beendet

15.20 Uhr: Wegen anhaltender Verstöße gegen die Hygiene- und Abstandsregeln zum Schutz vor Corona-Infektionen ist in Bremen eine Hochzeitsfeier mit rund 400 Gästen vorzeitig abgebrochen worden. Die Polizei war am späten Dienstagabend von einem Anrufer informiert worden und stellte vor Ort fest, dass in dem Lokal die laut Corona-Rechtsverordnung erlaubte Zahl von 250 Menschen deutlich überschritten wurde.

Zudem habe ein Großteil der Feiernden die Abstandsregeln nicht eingehalten und keinen Mund-Nasen-Schutz getragen, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Der Gäste hätten sich trotz mehrfacher Ansprachen uneinsichtig gezeigt, so dass der Veranstalter die Feier schließlich beendet habe. Die Polizei habe die Verstöße dokumentiert und mehrere Anzeigen angefertigt.

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