Phoenix lockt mit App und Payback-Zugang

Phoenix lockt mit App und Payback-Zugang
Im Ringen um Kunden und Marktanteile wirbt der Pharmagroßhändler Phoenix miteinem neuen Servicepaket für Apotheken. Mittels einer App und einem Zugang zumBonusprogramm Payback will das Unternehmen den Pharmazeuten digitaleInstrumente für den Vertrieb anbieten. Die gibt es allerdings nicht umsonst –und auch der Neuheitsgrad hält sich bei näherem Hinsehen in Grenzen.

Angesichts des intensiven Wettbewerbsauf dem Apothekenmarkt müssen auch die Pharmagroßhändler darauf achten, dieBindung an ihre Kunden, die Apotheken, nicht zu verlieren. Alle großen Playerim Markt setzen derzeit vor allen darauf, ihre Kunden beim ThemaDigitalisierung zu unterstützen.Vor diesem Hintergrund bietet der MannheimerPharmagroßhändler Phoenix allen Apotheken in Deutschland ab sofort ein „neues digitalesServicepaket zur Vertriebsunterstützung“ an. Wie das Unternehmen mitteilt,besteht dieses aus zwei Komponenten: Zum einen aus der Phoenix-App namens „deineApotheke“, mit der Endkunden „schnellund einfach Rezepte einlösen und Medikamente oder Gesundheitsprodukte direktbei ihrer Apotheke bestellen können“. Zum anderen lockt Phoenix dieApotheker mit einem „exklusiven Zugang zum reichweitenstärksten deutschenBonusprogramm Payback“ . Damit könnten Apotheken den Endkunden anbieten, beim Kauf vonGesundheitsprodukten und rezeptfreien Arzneimitteln Payback-Punkte zu sammeln.

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Allerdings ist die App nicht wirklich neu – diese wurde bereits im Sommer 2018 gestartet. Neu ist hingegen, dass Kunden unter dem Dachnamen von „deine Apotheke“ ab sofort Bonuspunkte auf alle Produkte und Arzneimittel erhalten, die nicht rezeptpflichtig sind. Patientenbezogene Daten würden dabei „selbstverständlich nicht weitergegeben“, so Phoenix.

Komponenten könne auch einzeln genutzt werden

Wie das Unternehmen weiter mitteilt,könnten beide Komponenten, also die App wie auch das Payback-Angebot, einzelnoder kombiniert eingesetzt werden. Durch die Kombination beider Instrumente würdenApotheken drei strategische Ziele abdecken: Sie bieten Patienten einfachnutzbare digitale Dienstleistungen, binden bestehende Kunden und könnten neuedazu gewinnen. Auf diese Weise hätten Apotheken die Möglichkeit, zusätzlichesGeschäft zu generieren. „Wir wollen die Umsätze unserer Apothekenkundensteigern und sie strategisch bei der Digitalisierung unterstützen“, wirdPhoenix-Deutschlandchef Marcus Freitag in der Unternehmensmitteilung zitiert. „Sokönnen sich Individual-Apotheken im Markt besser positionieren – insbesonderegegenüber dem ausländischen Versandhandel“, so Freitag weiter.

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