Schleswig-Holstein wird als letztes Bundesland zum Corona-Risikogebiet

Schleswig-Holstein wird als letztes Bundesland zum Corona-Risikogebiet

Schleswig-Holstein startet als Corona-Risikogebiet in die neue Woche. Am Sonntagabend meldete die Landesregierung 51,6 Infektionen je 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen.

Damit überschritt Schleswig-Holstein als letztes Bundesland in Deutschland den wichtigen Warnwert von 50,1. Seit dem 17. November hatte der Norden darunter gelegen.

Schleswig-Holstein aber hat immer noch eine der geringsten Inzidenzen im Vergleich der Bundesländer. Im benachbarten Mecklenburg-Vorpommern wurde am Sonntag ein Wert von 50,6 gemeldet. Mit Stand 6. Dezember 0.00 Uhr meldete das Robert Koch-Institut für Niedersachsen einen Wert von 71,9. Alle anderen Bundesländer lagen über der Marke von 100.

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Schleswig-Holstein geht Sonderweg bei Corona-Regeln

Schleswig-Holstein geht bislang einen Sonderweg mit teilweise weniger strengen Corona-Beschränkungen als in anderen Bundesländern. Als einziges Bundesland gestattet es seinen Bürgern derzeit, sich zu zehnt zu treffen. Überall sonst in der Bundesrepublik sind bis zum 20. Dezember nur Treffen zu fünft erlaubt. Wegen hoher Infektionszahlen schloss sich der besonders eng mit Hamburg verbundene Kreis Pinneberg allerdings der Fünfer-Kontaktregel bereits Ende November an.

Wegen der im Vergleich zu anderen Ländern niedrigeren Zahl an Corona-Infektionen dürfen im Norden bislang auch Nagel-, Kosmetik- und Massagestudios ebenso öffnen wie Tierparks.

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