Teleclinic-Zur-Rose-Deal beschäftigt das BMG

Teleclinic-Zur-Rose-Deal beschäftigt das BMG

Droht dem Telemedizin-Anbieter Teleclinic neues Ungemach? Wie das Bundesministerium für Gesundheit auf Anfrage von DAZ.online bestätigte, hat die AG Gesundheit der Unionsfraktion im Bundestag darum gebeten, die Folgen des Teleclinic-Zur-Rose-Deals mit Blick auf das Zuweisungsverbot rechtlich zu prüfen. Dieser Bitte werde man nachkommen.

Wird die Übernahme durch die Schweizer Zur Rose-Gruppe zum Stolperstein für die Teleclinic? Mitte Juli hatte der DocMorris-Mutterkonzern die Fernbehandlungsplattform mit Sitz in München gekauft – seitdem hagelt es für die Teleclinic eine Schlappe nach der nächsten.

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Unmittelbar nach der Bekanntgabe des Deals beendete apotheken.de mit sofortiger Wirkung die Zusammenarbeit. Damit stand Teleclinic plötzlich ohne technischen Partner da, der die Anbindung an die Präsenzapotheken in Deutschland möglich machte. Mit einem Antrag auf einstweilige Verfügung gegen den Deutschen Apotheker Verlag, Betreiber des Onlineservice- und Apothekenwebsite-Anbieters, scheiterte Teleclinic-Inhaberin Katharina Jünger jüngst vor dem Landgericht Stuttgart. Das Gericht kam zu dem Schluss, eine weitere Zusammenarbeit sei für apotheken.de unzumutbar.

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Doch damit nicht genug: Wie DAZ.online auf Anfrage erfuhr, hat inzwischen die AG Gesundheit der Unionsfraktion im Bundestag das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) aufgefordert, zu prüfen, ob Teleclinic infolge der Übernahme gegen das Zuweisungsverbot verstößt. Zuerst hatte die Pharmazeutische Zeitung darüber berichtet, dass die Gesundheitsexperten der Union einen entsprechenden Vorstoß planen – jetzt äußert sich das BMG dazu gegenüber DAZ.online wie folgt:

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