Tödliches Hundevirus breitet sich aus! Veterinäramt mahnt Hundebesitzer zur Vorsicht

Tödliches Hundevirus breitet sich aus! Veterinäramt mahnt Hundebesitzer zur Vorsicht

Bereits zu Beginn des Jahres wurde in Heiligenhaus, in der Nähe von Düsseldorf, ein toter Fuchs mit positivem Staupe-Befund entdeckt. Nun bestätigte auch der Landkreisreis Mettmann drei Fälle der Tierseuche. Das Veterinäramt Mettmann warnt: Für Hunde verläuft diese Krankheit häufig tödlich.

Wie die Kreisverwaltung Mettmann bekannt gab, wurden in den Städten Ratingen und Haan drei vom Staupe-Virus befallene Füchse gefunden. Vor allem Hundebesitzer sollen deshalb auf der Hut sein. Die hochansteckende Krankheit könne bei vielen Fleischfressern auftreten – neben Füchsen sind auch Waschbären, Mardern, Wölfe oder eben auch Hunde betroffen.

So wird Staupe übertragen

Die Übertragung der Krankheit erfolgt durch Urin, Kot, Speichel, Nasen- und Augensekret der infizierten Tiere. Für Menschen ist das Staupe-Virus nicht gefährlich. Die Krankheit sei deshalb nicht meldungspflichtig. Das Veterinäramt Kreis Mettmann ruft aus diesem Grund alle Hundebesitzer dazu auf, vorzusorgen und ihren Vierbeiner mit einer Impfung gegen die Erkrankung zu schützen. Denn für einen ungeimpften, infizierten Hund bleiben die Behandlungsmöglichkeiten unwirksam.

"Wir wollen den impfmüden Hundebesitzern ein bisschen Druck machen", sagte eine Sprecherin des Kreises Mettmann. Bisher gebe es aber noch keine Erkenntnisse darüber, ob sich bereits Hunde mit dem Virus infiziert hätten. "Die Fälle werden oft nicht gemeldet", erklärte die Sprecherin. Der Kreis wolle keine Panik verbreiten, aber Besitzer für die Impfung ihrer Tiere aktivieren.

Toten oder kranken Füchse auf keinen Fall anfassen

Die Symptome der Erkrankungen können laut der Meldung von Tier zu Tier unterschiedlich ausfallen. So gehen diese von Husten und Atemnot über Durchfall und Erbrechen bis hin zu Lähmungserscheinungen. Die Staupe-Impfung ist eine Standardimpfung für Hunde. Eine regelmäßige Impfung schützt die Tiere und trägt dazu bei, die Verbreitung des Virus einzudämmen.

Weiter wird davor gewarnt, keinen toten oder kranken Fuchs anzufassen. Sollte ein solches Tier gefunden werden, müsse unverzüglich das Veterinäramt oder die Untere Jagdbehörde bei der Kreisverwaltung Mettmann informiert werden.

Das Veterinäramt des Kreises können Sie unter der E-Mail-Adresse [email protected] oder unter den Rufnummern 02104 99-1952 und 02104 99-1957 erreichen.

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