Trump spielte Corona-Gefahr absichtlich herunter: Joe Biden schießt gegen US-Präsident: Abscheulich, beinahe kriminell

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Das Coronavirus breitet sich in Europa wieder stark aus – teilweise stärker als beim ersten Mal. Am Freitag wurden in Deutschland über 1500 Neuinfektionen gemeldet, auch der R-Wert ist gestiegen. In Garmisch-Partenkirchen steigen die Infektionszahlen durch eine Superspreaderin sprunghaft an. Alle Entwicklungen im News-Ticker.

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Topmeldungen zur Corona-Pandemie: Frau infiziert 23 Menschen in Hotel in Garmisch-Partenkirchen und zieht durch Bars (23.28 Uhr) +++ Mehr als 1500 Neuinfektionen – R-Wert steigt erneut (21.21 Uhr) +++ NRW-Stadt wird zum Hotspot (15.42 Uhr) +++

Indien meldet neuen Höchstwert bei Corona-Neuinfektionen

09.21 Uhr: Indien hat mit 97.570 Neuinfektionen binnen 24 Stunden einen neuen Höchstwert gemeldet. Insgesamt haben sich laut Gesundheitsministerium rund 4,65 Millionen Menschen im Land mit dem Virus infiziert. Indien zählt zu den am stärksten von der Pandemie betroffenen Länder der Welt. Nur in den USA wurden bislang mehr Fälle gemeldet (6,45 Millionen). Die Infektionszahlen steigen in Indien allerdings deutlich stärker als in den USA.

Bundespolizei ahndet täglich Tausende Maskenverstöße

Samstag, 12. September, 08.09 Uhr: Beamte der Bundespolizei ermahnen pro Tag bundesweit zwischen 3000 und 4000 Reisende zum Tragen eines Mund-Nase-Schutzes. "Die Bundespolizei unterstützt die zuständigen Gesundheitsämter seit Wochen in großem Umfang bei der Durchsetzung der Maskenpflicht auf Bahnhöfen und in Zügen", sagte Bundespolizei-Präsident Dieter Romann am Freitag. In den allermeisten Fällen stoße sie bei den Reisenden auf Verständnis.

Für Ordnungswidrigkeitsverfahren und die Durchsetzung der Covid-19-Eindämmungsverordnungen sind die Landesbehörden zuständig. Die Deutsche Bahn kann Maskenverweigerer zum Verlassen ihrer Züge auffordern. Um ihr Hausrecht durchzusetzen, kann die Bundespolizei hinzugezogen werden. dpa/Annette Riedl/dpa/symbol Beamte der Bundespolizei gehen durch einen Zug.

Die Bundespolizei wies darauf hin, dass dieses Verfahren nicht nur in Fernzügen, sondern in allen Zügen der Deutschen Bahn Anwendung finde, sowie in Zügen anderer Verkehrsunternehmen, die auf den Bahnanlagen der Eisenbahnen des Bundes verkehren. Notfalls könne auch mit gebührenpflichtigen Platzverweisen und der Übermittlung der Personalien an die Gesundheitsämter reagiert werden.

Die Verkehrsminister der Länder hatten am Mittwoch erklärt, die Beschäftigten von Bus- und Bahn-Unternehmen könnten keine "Hilfssheriffs" werden. In einem Beschluss stellt die Verkehrsministerkonferenz nach Beratungen fest, dass die Durchsetzung der Maskenpflicht grundsätzlich Aufgabe des Staates sei, nicht alleine der Unternehmen.

TOP-NEWS: Frau infiziert 23 Menschen in Hotel in Garmisch-Partenkirchen mit Coronavirus und zieht durch Bars

23.28 Uhr: Die Corona-Infektionen im Landkreis Garmisch-Partenkirchen haben eine kritische Marke überschritten. Schuld an dem sprungahften Anstieg der Zahlen soll bisherigen Erkenntnissen zufolge eine hochinfizierte Person haben, die am Dienstagabend mehrere Bars besucht habe. Bei der "Superspreaderin" soll es sich laut der "Bild" um eine 26-jährige US-Amerikanerin handeln.

Allein am Freitag seien im Landkreis 33 Menschen positiv getestet worden. Der größte Teil der Neuinfektionen sei auf die infizierte Frau zurückzuführen, gab Landkreissprecher Stephan Scharf gegenüber der "Bild" an, da sie "trotz Symptomen meinte, sich vergnügen zu müssen." Laut dem Bericht soll die US-Amerikanerin in der "Edelweiss Lodge", einem Hotel, welches der US-Armee gehört, untergebracht gewesen sein. Allein in diesem Ressort soll die Frau laut Scharf 23 Personen angesteckt haben. "Weil sie trotz Symptomen meinte, sich vergnügen zu müssen", so der Sprecher.

Das Hotel wird aufgrund der positiven Corona-Fälle nun ab dem 14. September zunächst für zwei Wochen geschlossen, hieß es auf der Website des Ressorts. Außerdem soll die Frau mehrere Bars besucht haben. Angelika Warmuth/dpa Garmisch-Partenkirchen: Autos warten bei der neuen Drive-In-Teststation für Menschen mit Coronavirus-Verdacht.

Weil die Zahl der Corona-Infektionsfälle im Landkreis Garmisch-Partenkirchen damit nun die kritische Marke von 50 Personen je 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen überschritten hat, sind die Sicherheitsmaßnahmen für die Gemeinde für sieben Tage erhöht worden. Die Nachverfolgung der Kontaktpersonen gestaltet sich allerdings schwierig, nicht alle ließen sich bisher nachvollziehen. Wie das Landratsamt am Freitag mitteilte, werden daher Menschen, die am Dienstagabend die von der Frau besuchten Bars aufgesucht haben, aufgerufen, sich zu melden und testen zu lassen.

Seit diesem Freitag müssen alle Gaststätten in der Gemeinde Garmisch-Partenkirchen (Bayern) täglich um 22.00 Uhr schließen. Nur noch maximal fünf Personen dürfen sich im öffentlichen Raum gemeinsam treffen – das gilt auch für alle Gastronomiebetriebe. Für Privatveranstaltungen wird die Teilnehmerzahl auf höchstens 50 Personen in geschlossenen Räumen oder bis zu 100 Personen unter freiem Himmel beschränkt. Die Zahl der bestätigten Neuinfektionen mit dem Coronavirus überstieg am Freitag die kritische Marke von 50 Personen je 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen.

Wegen der aktuellen Lage ist das Testzentrum in Garmisch-Partenkirchen auch am Samstag und Sonntag jeweils von 15.00 bis 20.00 Uhr geöffnet. Vor allem junge Menschen seien aufgerufen, sich testen zu lassen, hieß es. Sie seien besonders von den Neuinfektionen betroffen.

TOP-NEWS: Mehr als 1500 Corona-Neuinfektionen – R-Wert steigt erneut

21.21 Uhr: In Deutschland haben sich bislang 257.674 Menschen mit dem Coronavirus infiziert, wie aus den Daten der Landesgesundheits- und Sozialministerien hervorgeht. Am Donnerstag lag die Zahl der Neuinfektionen bei 1534, das sind 174 weniger als am Vortag. Die meisten neue Fälle stammen erneut aus Bayern (+358) und Nordrhein-Westfalen (+304) – am wenigsten Neuinfizierte hatte Mecklenburg-Vorpommern zu verzeichnen. Schleswig-Holstein hatte am Freitag zunächst keine Neuinfektionen vermeldet (Stand: 21.15 Uhr).

Nach dem starken Anstieg am Vortag (+139) ist die Zahl der registrierten neuen Corona-Infektionen in Berlin am Freitag mit 126 weiter hoch. Damit wurden berlinweit 12.215 mit dem Sars-CoV-2-Virus Infizierte registriert, wie die Senatsverwaltung für Gesundheit mitteilte.

Die Gesundheitsämter der Länder meldeten am Freitag insgesamt vier neue Todesfälle. Allerdings bleibt die Zahl der am Coronavirus gestorbenen Personen mit insgesamt 9315 unverändert. Grund hierfür ist, dass Thüringen die gemeldeten Zahlen von 192 auf 188 Todesfälle nach unten korrigiert hat.

Die Zahl der Genesenen liegt laut Robert-Koch-Institut (RKI) bei 230.600. Somit sind derzeit 17.759 Menschen akut infiziert (aktive Fälle). Der R-Wert stieg laut Robert-Koch-Institut von 0,90 auf 1,0. Somit stecken 100 Infizierte im Schnitt 100 weitere Personen an.

Sie finden hier die aktuell gemeldeten Zahlen der Gesundheitsministerien der Länder.

  • Baden-Württemberg: 44.896 (+286) / 1.867 Todesfälle (+0)
  • Bayern: 61.344 (+358) / 2.642 Todesfälle (+0)
  • Berlin: 12.215 (+126) / 226 (+0)
  • Brandenburg: 4.020 (+20) / 173 Todesfälle (+0)
  • Bremen: 2.120 (+8) / 58 Todesfälle (+0)
  • Hamburg: 6762 (+64) / 237 Todesfälle (+0)
  • Hessen: 16.603 (+103) / 537 Todesfälle (+0)
  • Mecklenburg-Vorpommern: 1054 (8) / 20 Todesfälle (+0)
  • Niedersachsen: 17.689 (+72) / 666 Todesfälle (+1)
  • Nordrhein-Westfalen: 61.504 (+304) / 1.828 Todesfälle (+1)
  • Rheinland-Pfalz: 9.634 (+64) / 246 Todesfälle (+1)
  • Saarland: 3.205 (+16) / 175 Todesfälle (+0)
  • Sachsen: 6.343 (+66) / 225 Todesfälle (+1)
  • Sachsen-Anhalt: 2.333 (+16) / 66 Todesfälle (+0)
  • Schleswig-Holstein: 4.207 (+10) / 161 Todesfälle (+0) (Zahlen vom 10.09.)
  • Thüringen: 3.745 (+23) / 188 Todesfälle (-4)

Gesamt (Stand 11.09.2020 20.30 Uhr): 257.674 (9315 Todesfälle)

Vortag (Stand 10.09.2020 20.30 Uhr): 256.140 (9315 Todesfälle)

Quelle zu Infizierten- und Todeszahlen: Landesgesundheits- und Sozialministerien.

Die Zahl der Geheilten liegt laut Robert-Koch-Institut in Deutschland bei rund 230.600

Die Zahl der aktiven Fälle liegt damit bei 17.759 (+334)

Aktuell vom RKI gemeldete Reproduktionszahl: 1,0 (Vortag 0,90)

Derzeit befinden sich in Deutschland 220 Menschen in Verbindung mit dem Coronavirus in intensivmedizinischer Betreuung – das sind 13 weniger als am Donnerstag. Davon müssen 119 Personen beatmet werden (-10).

Mehrere Infektionen bei Box-Olympiamannschaft nach Trainingslager in Österreich

21.44 Uhr: Mehrere Sportler der deutschen Box-Olympiamannschaft haben sich bei einem Trainingslager im österreichischen Sölden mit dem Coronavirus infiziert. Am Dienstag hätten mehrere Sportler erste Erkältungssymptome gezeigt, berichtet der "Spiegel" (Samstag). Am Mittwochabend sei dann klar gewesen, dass die Sportler mit Corona infiziert seien. Laut Teilnehmern des Trainingslagers könnten sogar alle 18 Sportler und mehrere Betreuer betroffen sein, schreibt das Nachrichtenmagazin. Erich Dreke, Präsident des Deutschen Boxsport-Verbands (DBV) bestätigte der Deutschen Presse-Agentur, dass es Infektionen gebe, machte aber keine Angaben zur Zahl der Erkrankten.

Der Generalsekretär des DBV, Michael Müller, sagte dem "Spiegel", dass die Mannschaft nun komplett in Sölden bleiben müsse, bis das dortige Gesundheitsamt die Quarantäne aufhebe. Die Sportler hätten keine starken Symptome und trainierten trotz der Krankheit. Nach "Spiegel"-Informationen sei an Training im Moment jedoch nicht zu denken.

dpa/Sven Hoppe/dpa/Symbolbild Eine Mitarbeiterin bereitet Proben von Menschen mit Covid-19 Verdacht für die weitere Analyse vor.

TOP-NEWS: Spanien meldet Rekordanstieg bei Corona-Infektionen

20.05 Uhr: In Spanien ist die Zahl der täglichen Corona-Neuinfektionen am Freitag auf den Rekordwert von 12.183 geklettert. Es handele sich um den höchsten Anstieg binnen eines Tages seit Beginn der Pandemie, schrieb die Zeitung "El País". Das Gesundheitsministerium in Madrid teilte mit, es handele sich um 4708 positive Testergebnisse der vergangenen 24 Stunden sowie nachgemeldete Fälle. In den vergangenen 14 Tagen seien insgesamt 112 364 Neuinfektionen registriert worden, also durchschnittlich gut 8000 pro Tag. Das Robert Koch-Institut hat Spanien schon seit längerem als Corona-Risikogebiet eingestuft. Das Auswärtige Amt warnt vor Reisen in das beliebte Urlaubsland.

Während die Infektionsfälle weiter stiegen, starben wesentlich weniger Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus als noch zur Hochzeit der Pandemie. Seit dem Vortag seien 48 Menschen mit Covid-19 gestorben, teilte das Ministerium mit. Die Zahl der Corona-Todesfälle in Spanien erhöhte sich damit auf insgesamt 29 747. Im April hatte es an manchen Tagen fast 1000 Corona-Todesfälle innerhalb von 24 Stunden gegeben. Alvaro Barrientos/AP/dpa

Gesundheitsminister Salvador Illa betonte, die Zahl der Corona-Tests sei inzwischen mit teilweise bis zu 100.000 pro Tag fünf mal höher als im April. Bei 11,8 Prozent aller Getesteten sei das Virus Sars-CoV-2 festgestellt worden. In Madrid, wo es derzeit die meisten Corona-Fälle gibt, lag dieser Wert sogar bei fast 20 Prozent.

Spanien kommt inzwischen auf mehr als 566.000 Corona-Infektionen – so viele wie kein anderes westeuropäisches Land. Es gelten zahlreiche Einschränkungen im öffentlichen wie im privaten Bereich. So sind in Madrid nur Treffen von höchstens zehn Personen erlaubt, wenn diese nicht demselben Haushalt angehören. Zudem ist die zugelassene Höchstzahl der Teilnehmer bei Hochzeiten, Beerdigungen und anderen Veranstaltungen reduziert worden. Das Nachtleben ist in ganz Spanien stark eingeschränkt. Überall gilt Maskenpflicht – auch im Freien. Besonders betroffene Gebiete wurden abgeriegelt, so etwa ein Arbeiterstadtteil von Palma de Mallorca.

Gastwirt aus Baden-Württemberg will halbe Million Euro Corona-Hilfe ergaunern

16.05 Uhr: In Baden-Württemberg haben Ermittler einen Restaurantbetreiber festgenommen, der in betrügerischer Absicht fast eine halbe Million Euro Corona-Soforthilfe beantragte. Der 32-Jährige aus Rottweil habe sich unter wechselnden Identitäten 488.000 Euro zu Unrecht erschleichen wollen, wie die Staatsanwaltschaft in Rottweil und das Landeskriminalamt in Stuttgart am Freitag mitteilten. Er wurde festgenommen und sitzt in Untersuchungshaft. dpa/Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpabild Ein Kontoauszug mit der Summe von 9.000 Euro Corona-Soforthilfe und ein Antrag für den Zuschuss.

Demnach beantragte der Geschäftsmann zwischen März und Juli in 18 Fällen Notfallhilfen, wobei er wechselnde Namen, Firmendaten und Konten nutzte. Aufmerksame Mitarbeiter der für die Bewilligung zuständigen Behörden schöpften aber Verdacht und schlugen Alarm. So wurden auch nur Teile der beantragten Hilfsgelder ausgezahlt.

TOP-NEWS: Nah am kritischen Bereich: Solinger Corona-Zahlen steigen weiter an

15.42 Uhr: Die Zahl der Corona-Infektionen in Solingen befindet sich wohl auf dem Weg in den kritischen Bereich. Nach Angaben der „Rheinischen Post“ habe der Stadtdienst Gesundheit am Donnerstag 75 positiv getestete Menschen gezählt. 35 Personen mehr, als noch am Dienstag. Insgesamt gehe es also um 34,51 Fälle pro 100.000 Einwohner.

Ein Großteil der Neuinfektionen kommt demnach aus einer Seminargruppe für das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ), sowie aus den Technischen Betrieben Solingen (TBS). Müllabfuhr oder Müllheizkraftwerk seien jedoch nicht betroffen. Zusätzlich habe es diverse Einzelfälle an Schulen gegeben – einige Klassen seien vorerst in Quarantäne geschickt worden.

TOP-NEWS: Söder warnt: "Um uns herum explodieren die Zahlen"

15.06 Uhr: Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat sich über zu viel Unvernunft in der Bevölkerung im Umgang mit dem Coronavirus beklagt. "Meine Sorge ist, ehrlicherweise, dass wir zwar medizinisch besser gewappnet sind, aber dass wir uns im Moment tatsächlich mit mehr Unvernunft umgeben", sagte Söder am Freitag beim Besuch des Nürnberger Südklinikums. "Ich mache mir schon Sorgen", fügte Söder hinzu.

"Zu glauben, dass um uns herum die Zahlen explodieren und auch die Krankenhäuser langsam wieder volllaufen und zu glauben, das hätte mit uns nichts zu tun – das ist zumindest etwas blauäugig", sagte der Ministerpräsident mit Blick auf drastisch gestiegene Infektionszahlen in Ländern wie Frankreich.

Entscheidend sei, dass eine exponentielle Kurve auf alle Fälle vermieden werden müsse, um einen weiteren Lockdown zu vermeiden. Dazu gehöre es, den Regelbetrieb von Schulen und Kindergärten aufrechtzuerhalten, die Wirtschaft am Laufen zu halten und das tägliche Leben so wenig wie möglich einzuschränken. dpa/Sven Hoppe/dpa Markus Söder (CSU), Ministerpräsident von Bayern, spricht.

Corona bleibe beherrschbar, solange das Infektionsgeschehen auf dem bisherigen Niveau bleibe und lokal eingedämmt werden könne. Frühes und schnelles Testen bleibe deshalb eine Chance, die Verbreitung der Infektion zu verhindern. "Wir brauchen für Corona einen langen Atem."

Im Hinblick auf eine angekündigte Demonstration von Gegnern der Corona-Beschränkungen am Samstag in München sagte Söder: Es deute sehr viel darauf hin, dass es sich um ein ähnliches Demonstrationsgeschehen handeln könnte wie bei den Protesten in Berlin Ende August. "Wir achten sehr darauf, wenn es um die Grenzen von Freiheit und Demokratie geht", sagte Söder. "Es gibt das Recht, auch absurde Theorien zu vertreten", sagte der Regierungschef. "Aber was nicht geht, ist, wenn die Demokratie als Ganzes in Frage gestellt wird." Manche Verbindungen von Verschwörungstheorien und anti-demokratischen Theorien seien sehr ernst zu nehmen.

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