Von Hirschhausen: Wer weniger Fleisch isst, verzichtet – auf Infarkt und Schlaganfall

Von Hirschhausen: Wer weniger Fleisch isst, verzichtet - auf Infarkt und Schlaganfall

Mit unserem Fleischkonsum töten wir uns selbst, sagt Arzt und Moderator Eckhart von Hirschhausen. Wir strapazieren damit die Atmosphäre so über, dass wir bald keinen Grill mehr brauchen und schaden zusätzlich unserer eigenen Gesundheit. Dabei gäbe es gesunde Alternativen.

Wahrscheinlich haben Sie auch schon ganz viel gehört, gelesen und nachgedacht über unser Verhältnis zu Fleisch und zu den Nutztieren. Tiere, die wir züchten, um sie dann umzubringen. Und erst langsam verstehen wir, dass wir uns damit selber umbringen. Kurzfristig, weil wir mindestens doppelt so viel Fleisch essen, wie gesund ist – laut Fleischatlas 2021 verzehrt jeder Bundesbürger 60 Kilo Fleisch pro Kopf und Jahr – und langfristig, weil die überstrapazierte Atmosphäre die Erde so aufheizt, dass wir bald gar keinen Grill mehr brauchen.

Industrielle Massentierhaltung ist einer der ganz großen Klimakiller, verantwortlich für mehr Treibhausgase als alle Autos, alle Schiffe und alle Flugzeuge auf der Welt zusammen. Das wissen wir alles, unbewusst, und deshalb schreibe ich einen ganz persönlichen Text, der Sie anregen könnte, mal Ihrer eigenen „Fleisch-Biografie“ auf die Schliche zu kommen.

Das Fleisch und ich – wir haben uns auseinandergelebt

Das Fleisch und ich – wir haben uns auseinandergelebt. „Fleisch ist ein Stück Lebenskraft“ – von wegen! Als Kind habe ich diesen Slogan inhaliert und immer geglaubt, dass man nur mit Fleisch groß und stark wird. Dabei hätte ich es auch schon damals besser wissen können, denn einer der größten Spieler in unserem Hockeyverein war Vegetarier. Das war damals so exotisch, dass wir ihn nur „Pflanze“ nannten. Heute ist man exotisch, wenn man noch kritiklos Fleisch isst.

FOCUS Online/Wochit Streeck zu Lauterbach-Aussage: „Der dauerhafte Alarmzustand ist ermüdend“  

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