Gegen den Stress im Home-Office: Mit Duftaromen das Gehirn austricksen

Gegen den Stress im Home-Office: Mit Duftaromen das Gehirn austricksen

Die Arbeit im Home-Office bietet viele Vorteile, aber auch seine Gefahren: Wie stellt man es am besten an, dass der Kühlschrank mit seinen Verlockungen nicht allzu oft an der Strecke steht? Vor allem: Wie konzentriere ich mich auf meine Arbeit, wenn das private Umfeld nach Aufmerksamkeit schreit?

Mit dem Trend Fragrance Zoning wird uns nun eine Möglichkeit eröffnet, Privates und Berufliches besser zu trennen. Mag es auch nur ein Baustein sein, für manchen Heimarbeiter könnte das intuitiv wirkende Duftkonzept tatsächlich den entscheidenden Unterschied machen.

Die Idee ist, wie gesagt, eigentlich ganz einfach: Was die baulichen Voraussetzungen im eigenen Heim vielleicht nicht vermögen, könnte künftig eine jeweils eigene "Duftwelt" richten – und so zugleich den Stresslevel bei allen Anwesenden senken. Dabei sorgen die Düfte gleich doppelt für die ersehnte Abgrenzung: Räumlich, indem es in verschiedenen Bereichen der Wohnung unterschiedlich duftet, aber auch zeitlich, indem man nach getaner Arbeit gut lüftet und dann für einen ganz anderen "Feierabend-Duft" sorgt. Die ätherischen Öle entfalten dabei immer zur richtigen Zeit und am richtigen Ort ihre anregende oder entspannende Wirkung. 

Die Neurowissenschaftlerin Doktor Tara Swart erklärt laut "glamour.de", in der britischen Ausgabe der "Glamour": "Mit der Belastung durch das Virus, dem Gefühl von Isolation und der ganz anderen Tagesplanung empfehle ich die Kraft der Aromen, um den mentalen Zustand zu verändern". Jeder Duft fungiere dabei als eine Art "Trigger", der zu einer bestimmten Gemütslage gehöre, zu ihr passe und sie zugleich selbst mit anregen.

In der Praxis bedeutet das zum Beispiel, dass im Arbeitszimmer – beziehungsweise in dem Raum, der tagsüber zum Büro wird – eine bestimmte Duftnote vorherrscht, die das Gehirn dann fest mit dem Arbeitsalltag verbindet. Diffuser mit unterschiedlichen Düften sind in jeder Drogerie erhältlich, an Mangel an Auswahl besteht also nicht. Im Idealfall wird so zugleich die Luftfeuchtigkeit auf das optimale Niveau gebracht. Klappst du den Laptop am Abend dann endgültig zu, wird auch der Diffuser und damit der Duft gewechselt.

Welcher Duft soll es wann sein? Hier sind die individuellen Vorlieben sehr unterschiedlich – es gibt aber auch Gemeinsamkeiten. Ein als sinnlich empfundener Duft ist zum Beispiel für die nächste Zoom-Konferenz mit den Kollegen womöglich nicht förderlich. Vielleicht kann man sich dann zwar immer noch konzentrieren, aber auf die falschen Dinge. Als kleine Hilfestellung hat "glamour.de" einige Duft-Richtungen in ihrer möglichen Wirkung beschrieben.

Sie wirken belebend und geben neuen Elan. Prädikat: Homeoffice-geeignet

Gerade Rosmarin, aber auch Fichtennadeln wird bescheinigt, dass sie die Müdigkeit vertreiben, zugleich aber ausgleichend wirken. Gerade bei schwierigen Diskussionen im Online-Meeting können sie also ein echter Pluspunkt sein

Diese Düfte stehen für Ruhe, sinnliche Geborgenheit und Wärme. Im privaten Umfeld ein echtes Aphrodisiakum und damit eher für die späteren Stunden geeignet.

Er kann dem Home-Office zwar nützen, aber nur, um im Vorfeld der Arbeit geruhsamen Schlag zu finden. Am Schreibtisch ist dieser Duft kontraproduktiv.

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