Apotheken

Apotheken sollen Impfstoffe für Impfaktionen beschaffen

Nachdem COVID-19-Impfstoffe lange Zeit Mangelware waren, erwarten Bund und Länder nun ein Überangebot. Die Gesundheitsminister:innen von Bund und Ländern haben sich vor diesem Hintergrund beraten, wie noch nicht Geimpfte besser zu erreichen sind und wie Verwürfe vermieden werden können. Am gestrigen Montag fassten sie einen Beschluss, der unter anderem vorsieht, noch mehr Flexibilität in die Impfstoffversorgung zu bringen. Geplant ist zudem, dass Apotheken ab Oktober auch die Impfzentren versorgen. Am

Noweda: Apotheken packen an, Versender nur ein

Was tragen die Arzneimittelversender eigentlich zur Pandemiebekämpfung bei? So gut wie nichts, meint die Noweda – ganz im Gegensatz zu den stationären Apotheken. In einer aktuellen Kampagne macht die Apothekergenossenschaft dies nun sichtbar. Die Gesundheitssysteme weltweit stemmen sich gegen die Coronavirus-Pandemie – und während die Präsenzapotheken hierzulande kräftig anpacken, beschränken sich DocMorris und andere Versender aufs Einpacken. Das ist die Kernbotschaft einer neuen Guerilla-Kampagne der Noweda, in der die Apothekergenossenschaft

„Wahlkampf auf dem Rücken der Apotheken“

Für das Ausstellen digitaler Impfzertifikate sollen Apotheken künftig pauschal 6 Euro bekommen. Derzeit sind es noch 18 Euro je Einzelnachweis, beziehungsweise 18 plus 6 Euro, wenn die QR-Codes für Erst- und Zweitimpfung in einem Rutsch erstellt werden. Der Vorstoß von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) stößt bei Apothekerkammern und -verbänden auf massive Kritik. „Der Wahlkampf wird auf dem Rücken der Apotheken vor Ort und damit letztlich auch der Patienten ausgetragen.“ Mit

Apotheken beraten am besten

Wer liefert die „Beste Kundenfachberatung 2021“? In einer Online-Umfrage (13.000 Teilnehmer:innen) schnitten branchenbezogen Apotheken-Kooperationen am allerbesten ab – Platz 1.  13.000 Kund:innen urteilten über 763 Unternehmen aus 40 Branchen – online abstimmen durfte in der Servicevalue-Umfrage jeder, der sich in den vergangenen zwölf Monaten bis Mai 2021 fachlich hatte beraten lassen. Apotheken-Kooperationen und Autohändler, Bausparkassen und Baumärkte, Immobilienmakler und Optiker – wer bot die beste Kundenberatung an? Geht es um

AOK Bayern kooperiert mit Apotheken und Versender

Versicherte der AOK Bayern, die an Asthma, Bronchitis oder grippalen Infekten leiden, können sich ab sofort auch telemedizinisch behandeln lassen. Möglich macht dies ein Selektivvertrag zwischen der Krankenkasse und Zava, einem Anbieter von virtuellen Sprechstunden. Mit dabei ist auch Noventi und sorgt für die Anbindung von rund 2.700 Vor-Ort-Apotheken im Freistaat. Die elektronischen Verordnungen sollen aber auch beim Zava-Partner Shop Apotheke eingelöst werden können. Ein Selektivvertrag nach § 140a SGB V

Neuer Flyer der Apotheken Umschau informiert über Corona-Impfstoffe

Das Apothekenpersonal dürfte bestens informiert sein, wenn es um die COVID-19-Impfstoffe geht. Doch wie steht es um die Kund:innen? Sie adressiert nun der Wort & Bild Verlag in einer aktuellen Aufklärungskampagne. Der Infoflyer erscheint in einer Gesamtauflage von 1,7 Millionen und steht Apotheken und ausgewählten Hausarztpraxen kostenlos zur Verfügung. „Die Schutzimpfung gegen Corona rettet Leben – und ist nach Einschätzung führender Virologen der einzige Weg, die Pandemie zu überwinden“, schreibt

Treuhandkonten-Pflicht für Abrechner könnte Kosten für Apotheken erhöhen

Die ABDA begrüßt in ihrer Stellungnahme zu den Änderungsanträgen zum Entwurf eines Gesundheitsversorgungs-Weiterentwicklungsgesetzes (GVWG) das Vorhaben des Gesetzgebers, eine Treuhandkonten-Pflicht für Apothekenrechenzentren einführen zu wollen. Doch inwiefern eine solche Pflicht tatsächlich dazu beiträgt, dass sich Skandale wie jener um die Pleite des Abrechners AvP künftig nicht wiederholen, bleibt in der ABDA-Stellungnahme unberücksichtigt. Branchenkenner sind hier bekanntlich kritisch. Die ABDA begrüßt den Plan der Regierung, eine Treuhandkonten-Pflicht für Apothekenrechenzentren einzuführen. Das

Comirnaty für Arztpraxen: Apotheken erhalten 6,58 Euro je Vial

Lange mussten die Apotheken sich gedulden, jetzt ist raus, wie sie für die Belieferung der Arztpraxen mit COVID-19-Impfstoffen vergütet werden: Nach der aktuellen Version der Coronavirus-Impfverordnung bekommen sie 6,58 Euro netto je Vial. Sie soll noch heute im Bundesanzeiger erscheinen und somit in Kraft treten. Was die Priorisierung bei der Impfung betrifft, ändert sich für das Apothekenpersonal demnach nichts. Heute wird die rundum erneuerte Coronavirus-Impfverordnung (CoronaImpfV) aller Voraussicht nach im

BMG schlägt Vergütungsrahmen für Großhandel und Apotheken vor

„Turbo-Gesundheitsminister“ Jens Spahn schafft es offenbar immer wieder, bei seinen Rechtsetzungsverfahren noch einen Zahn zuzulegen. Erst am 10. März war die Neufassung der Coronavirus-Impfverordnung bekannt gemacht worden. Nun wird diese schon wieder angepasst. Der Hauptgrund dafür sind die Ergebnisse des Impfgipfels von Bund und Ländern vom letzten Freitag. Bund und Länder haben sich beim Impfgipfel am vergangenen Freitagnachmittag darauf geeinigt, dass bald auch die Hausärzt:innen in Deutschland gegen COVID-19 impfen

Bayerischer Apothekerverband bittet Apotheken um Mithilfe

Bund und Länder haben am vergangenen Freitag beim „Impfgipfel“ beschlossen, dass nach Ostern schrittweise die COVID-19-Impfungen in den Arztpraxen starten sollen. In Bayern geht es schon früher los, nämlich am 1. April. Der Bayerische Apothekerverband hat nun die Apotheken zur Mithilfe aufgerufen: Sie sollen umgehend mitteilen, von welchem (Haupt-)Großhändler sie beliefert werden. Bereits am 12. März hatte Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) verkündet, mit den niedergelassenen Ärzt:innen, den Apotheken sowie