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Supermarkt darf bei OTC per Video beraten

OTC-Arzneimittel im Supermarkt ohne die Anwesenheit einer fachkundigen Person, die die Kunden bei Bedarf beraten kann, geht das? Der niederländische Verband der Drogeriebetreiber meint, nein, und hat die Lebensmittelkette Albert Heijn deswegen vor den Kadi gebracht. Das Gericht hat die Klage jedoch abgeschmettert. Ob ein Supermarkt in den Niederlanden Selbstmedikationsarzneimittel verkaufen darf, hängt von der Kategorie ab. Nach dem Arzneimittelgesetz gibt es drei Gruppen. Während UA-Medikamente nur in einer Apotheke

Holländischer Supermarkt darf in Deutschland nicht für Rx werben

VoltarenEmulgel aus dem Supermarkt? In den Niederlanden kein Problem! Doch dafür inDeutschland zu werben – das sollte ein holländischer Supermarkt lieberunterlassen. Das Oberlandesgericht Hamm befand: Auch wenn die Werbung für einin Deutschland verschreibungspflichtiges Arzneimittel nur über den Umweg einesQR-Code-Scans möglich ist: Es ist und bleibt eine nach dem Heilmittelwerbegesetzverbotene Werbung. „Februar ist Medikamentenmonat – sparen Sie bis zu 60 Prozent“ –mit dieser Aussage warb im Februar 2018 ein niederländisches Unternehmen,

Darf man den Preisanker überschreiten?

Laut Rahmenvertrag setzt die ärztliche Verordnung densogenannten Preisanker. Konkret heißt das, wenn es keinen Rabattvertrag gibtoder ein vorhandener Rabattvertrag nicht erfüllt werden kann, darf dasabgegebene Arzneimittel nicht teurer sein als das namentlich verordnete. Waskann man tun, wenn nur ein teureres verfügbar ist? Darf man den Preisanker dannüberschreiten? Der neue Rahmenvertrag ist seit dem 1. Juli in Kraft und mit ihmso einige Neuregelungen. Nicht grundsätzlich neu ist hingegen die Regelung mitdem

„Gewollte Zusammenarbeit darf nicht behindert werden“

Der Bundesverband klinik- und heimversorgender Apotheker(BVKA) macht sich dafür stark, dass das Apotheken-Stärkungsgesetz auch dazu genutzt wird, die Rechtssicherheit fürVersorgungsapotheker zu erhöhen. Er fordert insbesondere gesetzlicheKlarstellungen, dass gewollte Kooperationen in der Heim-, Klinik-, Palliativ-und Substitutionsversorgung zulässig sind. Wie Professor Hilko J. Meyer, derden Verband juristisch berät, bei der BVKA-Jahrestagung berichtete, stießendiese Forderungen vergangene Woche bei der Verbändeanhörung zumReferentenentwurf im Bundesgesundheitsministerium durchaus auf Interesse. Am 27. und 28. Mai hat der

Gericht: Arzt darf keine Gefrierzellen herstellen

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will Therapien mit Frischzellen, die unter anderem aus jungen Lämmern gewonnen werden, verbieten. Bevor es soweit ist, hat das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz entschieden,dass einem auf diese umstrittene Behandlung spezialisierten Arzt zu Recht untersagt wurde, Gefrierzellen herzustellen und am Menschen anzuwenden. Aus ungeborenen oder jungen Lämmern und Kälberngewonnene Frischzellen sollen angeblich verjüngen und gegen verschiedeneKrankheiten helfen. Doch diese vielerorts bereits verbotene Therapie steht inder Kritik. Nicht zuletzt, weil mit

Gesundheitsrisiko: Geflügelfleisch darf nicht mit Wasser abgespült werden!

In vielen Rezepten steht, Geflügel sollten wir vor dem Zubereiten mit Wasser abspülen. Das ist nicht nur überflüssig, sondern sogar gefährlich, warnt der britische National Health Service. Gegen Bakterien? Infektiöse Bakterien wie Campylobacter auf rohem Geflügelfleisch lassen sich weder mit kaltem noch warmem Wasser abspülen. Warum ist Abspülen gefährlich? Wenn wir abgespültes Geflügel anbraten, spritzt das Fett-Wasser Gemisch mit den potenziell darin enthaltenen Keimen bis zu 50 cm durch die

Bei OTC-Analgetika darf der Warnhinweis nicht fehlen

Viele Apotheken betreiben im Rahmen ihrer MarketingmaßnahmenWerbung für OTC-Analgetika. Zu den – schon bisher – vielfältigen dabei zubeachtenden Rechtsvorschriften ist jetzt mit derAnalgetika-Warnhinweis-Verordnung eine weitere hinzugekommen. Die Analgetika-Warnhinweis-Verordnung ist seit dem 1. Juli2018 in Kraft. Apotheker sind von ihr bei der Herstellung und Kennzeichnung vonDefektur- und Rezeptur-OTC-Analgetika direkt betroffen. Es ist der Hinweis „BeiSchmerzen oder Fieber ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als vomApotheker oder von der Apothekerin empfohlen!“ auf