Gesundheit

Coronavirus: Wie es nach dem AstraZeneca

Um den Corona-Impfstoff des britisch-schwedischen Herstellers AstraZeneca kehrt einfach keine Ruhe ein. Seit Mitte März ist bekannt, dass der Impfstoff bei einer bestimmten Personengruppe und in seltenen Fällen zu schweren Nebenwirkungen führen kann. Am Dienstag überarbeitete die Ständige Impfkommission (Stiko) nun ihre Empfehlungen für das Präparat und riet, AstraZeneca nicht mehr bei Menschen unter 60 Jahren einzusetzen. Die Bundesregierung folgte der Empfehlung. Am Dienstagabend verkündeten Kanzlerin Angela Merkel und Gesundheitsminister

Schwankende Corona

Kurz nach Weihnachten, am 29. Dezember, machte eine Horror-Zahl die Runde in Deutschland. Binnen 24 Stunden wurden 1129 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus bekannt. Ein trauriger Höchstwert in der schon fast ein Jahr grassierenden Pandemie. Kurz davor und danach gaben andere Zahlen hingegen scheinbar Anlass zur Hoffnung. Die Zahl der bestätigten Neuinfektionen lag am 27. Dezember sowie am 3. Januar so niedrig wie lange nicht. Für den 3. Januar

Spahn reagiert mit deutlichen Worten auf Kritik an der europäischen Impfstoff-Verteilung

Spahn reagiert mit deutlichen Worten auf Kritik an der europäischen Impfstoff-Verteilung Nochmals auf die Kritik an der Verteilung des "deutschen" Impfstoffs im gesamten EU-Raum angesprochen, regierte Jens Spahn für seine Verhältnisse ungehalten. "Ich will noch einmal daran erinnern, dass es nicht absehbar war, dass er erste zugelassene Impfstoff ein Impfstoff aus Deutschland sein würde", sagte Spahn während der Pressekonferenz. Ende Juni habe man sich dazu entschieden, den Impfweg gemeinsam zu

Erster Fall von Coronavirus-Mutation in Baden-Württemberg nachgewiesen

Premiere in Lateinamerika: Mexiko startet Corona-Impfung  Erster Fall von Coronavirus-Mutation in Baden-Württemberg nachgewiesen Bund weist auch Namibia und Estland als Corona-Risikogebiet aus      Auch Brasilien verbietet Flüge aus Großbritannien Wegen der in Großbritannien zirkulierenden Variante des Coronavirus untersagt Brasilien vorübergehend Flüge aus dem Vereinigten Königreich. Der Erlass wurde am Mittwochabend in einer Sonderausgabe des Amtsblattes der brasilianischen Regierung veröffentlicht. Demnach gilt die Maßnahme von Freitag an. Auch ausländische Passagiere,

Corona: Warum das Virus vor allem in Alten

Michaela Stern, Leiterin des St.-Franziskus-Altenheims in München: »Wir sind jetzt schon am Limit« Seit drei Wochen ist das evangelische Wohnstift in Raadt, einem Ortsteil von Mülheim an der Ruhr, von der Außenwelt praktisch abgeschnitten. »Quarantäne, derzeit sind leider keine Besuche möglich« steht auf einem Schild an der Eingangstür. Daneben hängt die Anordnung des Gesundheitsamts: Wer sich den Maßnahmen widersetze, dem drohe eine Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren. Die Situation

Festessen an Weihnachten: Das Schlemmer

Seit fast einem Jahr hält uns die Coronakrise in Atem. Das grassierende Virus hat Menschen getötet. Es hat uns aus dem Büro vertrieben, vielen Mitmenschen entrückt, den Urlaub verhagelt, die Ausgelassenheit abgewürgt. Wir alle haben mal eine Pause von der Pandemie nötig, wir brauchen ein Ereignis, das sich halbwegs normal anfühlt, Corona hin oder her. So gesehen kommt Weihnachten genau richtig. Auch wenn die meisten Menschen nicht mit all jenen

Neue Coronavirus-Variante in Großbritannien breitet sich rasch aus

Neue Coronavirus-Variante in Großbritannien breitet sich rasch aus Eine neue Variante des Coronavirus Sars-CoV-2 breitet sich derzeit rasch in Großbritannien aus. Das Vereinigte Königreich habe die Weltgesundheitsorganisation (WHO) darüber informiert, teilte der medizinische Regierungsberater Chris Whitty mit. Bereits am Montag hatten die Behörden mitgeteilt, dass eine neue Variante des Virus entdeckt worden sei. Premierminister Boris Johnson beriet sich mit seinem Kabinett und wollte sich am Samstagnachmittag um 17.00 Uhr MEZ

Österreich geht Weihnachten in den dritten Lockdown – nur negativ Getestete dürfen raus

Regierung überlegt, Regeln für Reiserückkehrer zu ändern Reisende, die aus Corona-Hotspots nach Deutschland kommen, sollen künftig spätestens drei Tage nach der Einreise entweder einen negativen Corona-Test, einen Nachweis über eine Impfung oder einen Nachweis vorlegen, dass sie schon Corona hatten. Das sieht ein Referentenentwurf für eine "Coronaschutzverordnung" des Bundesgesundheitsministeriums vor, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. "Bild" hatte zuerst darüber berichtet. Einschränkend heißt es aber auch, dass die genannten Regeln gelten

Leipzig verbietet "Querdenken"-Demo am Samstag – aus einfachem Grund

Zu spät angemeldet: Leipzig verbietet „Querdenken“-Demo Die Stadt Leipzig untersagt mögliche neue "Querdenken"-Proteste am kommenden Samstag. Eine Versammlung der Bewegung werde zwar bereits seit längerem beworben, sei aber nicht fristgemäß bis zum 17. Dezember 12.00 Uhr angemeldet worden, teilte die Stadt am Donnerstag mit. In einer Allgemeinverfügung hatte sie festgelegt, dass es am Samstag jedermann im Stadtgebiet untersagt ist, öffentliche Versammlungen unter freiem Himmel zu veranstalten oder daran teilzunehmen, wenn