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Biontech gegen Delta nur 64 Prozent wirksam? Was die Daten aus Israel für uns bedeuten

Nur noch 64 Prozent Wirksamkeit gegen die Delta-Mutation legen Daten aus Israel nach der Impfung von Biontech nahe. Dabei gilt es jedoch genau hinzusehen: Sie bezieht sich darauf, wie gut sie eine Infektion verhindert. Der Schutz vor schweren Verläufen bleibt hoch. Die Impfung von Biontech/Pfizer wirkt nicht mehr so gut gegen das Coronavirus. Das hat Israels Gesundheitsministerium für die vergangenen Wochen festgestellt. Parallel habe sich die aggressivere Delta-Variante im Land

Indische Corona-Mutante: Schutz nach Erstimpfung nur bei 33 Prozent

Großbritannien wurde in Europa lange Zeit für seine schnelle Impfkampagne beneidet. Die Rückkehr zur Normalität war dort bereits zum Greifen nah, bis Juni wollte die Regierung um Boris Johnson alle Corona-Maßnahmen aufheben. Dann wurde die zuerst in Indien nachgewiesene Virus-Mutation B.1.617 entdeckt. Sie breitet sich in Indien rasend schnell aus und ist mittlerweile auch in weiteren Ländern nachgewiesen worden, darunter Großbritannien. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stuft die Variante als besorgniserregend ein,

Biontech-Impfstoff bei Jugendlichen laut Hersteller zu 100 Prozent wirksam

Biontech meldet hundertprozentige Impfstoffwirksamkeit bei jüngeren Jugendlichen Der Impfstoff von Biontech/Pfizer schützt Herstellerangaben zufolge auch Jugendliche zuverlässig vor einer Covid-19-Erkrankung. Das geht aus Ergebnissen einer Studie mit 2260 jungen Menschen zwischen 12 und 15 Jahren in den USA hervor, die Biontech und Pfizer veröffentlichten. Die Teilnehmer hätten den Impfstoff gut vertragen. "Die Nebenwirkungen waren vergleichbar mit denen bei 16- bis 25-Jährigen", hieß es. Noch sind die Ergebnisse aber nicht von Experten

Über 80 Prozent zeigen keine Symptome: Die Gefahr der verborgenen Virenschleudern

Dass die Dunkelziffer der Corona-Zahlen hoch ist, darüber sind sich Wissenschaftler einig. „Stille Infektionen“, also Erkrankte, die keine Symptome zeigen, machen Schätzungen jedoch schwer. Wissenschaftler fanden nun heraus: In Wahrheit könnte es viel mehr Infizierte geben, als bisher angenommen. Wer mit dem Coronavirus infiziert ist, ohne Symptome zu zeigen, gilt als Patient mit einer „stillen Infektion“. Personen, die nicht in direktem Kontakt zu einem nachgewiesenen Corona-Fall stehen, werden ohne Symptome

CO2-Tageswerte während Coronakrise teilweise 17 Prozent niedriger

Der tägliche weltweite CO2-Ausstoß ist auf dem Höhepunkt der strikten Corona-Maßnahmen zeitweise um etwa ein Sechstel zurückgegangen. Die globalen Tageswerte waren Anfang April um schätzungsweise bis zu 17 Prozent niedriger als im Durchschnitt des Jahres 2019, wie ein internationales Forscherteam in der Fachzeitschrift „Nature Climate Change“ berichtet. Am 7. April wurden nach Angaben der Klimawissenschaftler um Corinne Le Quéré von der englischen University of East Anglia weltweit schätzungsweise 83 Millionen

Sterben durch Corona wirklich mehr Menschen? In Bergamo liegt die Rate 568 Prozent höher als sonst

Die Bilder aus Italien sorgten wochenlang für Entsetzen: überfüllte Krankenhäuser, überforderte Ärzte und Klinikpersonal, hunderte Tote jeden Tag. Das Coronavirus grassierte besonders im Norden des Landes heftig. Bislang sind rund 30.000 Italiener an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Das nationale Statistikamt Istat hat sich die Todeszahlen genauer angeschaut: Wie hat das Virus die übliche Sterberate beeinflusst? Und welche regionalen Unterschiede gibt es?  Studie zur Ausbreitung des Coronavirus Italien, Deutschland, Schweden: Warum der

Umfrage: 29 Prozent fürs E-Rezept, 40 Prozent fürs Papierrezept

Obwohl es E-Rezepte noch gar nicht flächendeckend gibt hierzulande, beschäftigen die digitalen Verordnungen jetzt schon die gesamte Branche. Aber wünschen sich die Patienten überhaupt das E-Rezept? Das Unternehmen UCB Pharma ist unter anderem dieser Frage nun in der Studie „Der Patient im Mittelpunkt“ nachgegangen. Die Deutschen sehen demnach offenbar viele Vorteile im E-Rezept. Gleichzeitig bestehen aber noch große Bedenken – besonders im Hinblick auf Datenschutz. Die Befragten scheinen auch die

Medikamente: Bei 80 Prozent ist eine Zuzahlung fällig

Trotz milliardenschwerer Rekordeinsparungen mit Rabattverträgen befreien Krankenkassen ihre Versicherten nur bei einem von fünf Rabattarzneimitteln von der Zuzahlung. Das zeigen aktuelle Berechnungen des Deutschen Apothekerverbandes (DAV) zum Jahresbeginn. Demnach sind seit 1. Januar 2020 nur 4.989 von 23.564 Rabattarzneimitteln (21,2 Prozent) von der gesetzlichen Zuzahlung komplett oder hälftig befreit. Jede einzelne gesetzliche Krankenkasse hat das Recht, auf die gesetzliche Zuzahlung zwischen fünf und zehn Euro zur Hälfte oder in Gänze

Vierzig Prozent der Menschen mit Erdnuss-Allergien Essen kann Nüsse wählen Sie aber nicht

Ein neuer Artikel in Annals of Allergy, Asthma und Immunologie, der wissenschaftlichen Zeitschrift des amerikanischen Colleges der Allergie, des Asthmas und der Immunologie (ACAAI) zeigt: die meisten Menschen, die allergisch auf Erdnüsse können bedenkenlos Essen Nüsse. Dennoch, fast 40 Prozent wählen die freiwillige Vermeidung aller Nüsse für eine Vielzahl von Gründen, die meisten gemeinsamen wird das potenzielle Risiko von cross-Kontakt „Die Ergebnisse zeigten, dass fast 90 Prozent der Menschen mit

Philosoph Precht: 25 Prozent Steuer auf alle Internet-Bestellungen

Der Apothekenmarkt ist nur ein Beispiel dafür, wie der Internethandel den Vor-Ort-Einzelhandel zusehends beeinflusst. Während das Geschäft der Versandhändler boomt, müssen immer mehr Läden in den Fußgängerzonen der Innenstädte schließen. Nach prominenten Vorrednern meldet sich nun auch der Philosoph Richard David Precht zu diesem Thema zu Wort. In einem „Handelsblatt“-Interview meint er: Nicht jede Innovation ist ein Fortschritt. Damit die Innenstädte nicht weiter zerfallen, fordert er eine 25-prozentige Sondersteuer für