Rabattverträge

Rabattverträge jetzt bundesweit eingeschränkt

Für die meisten GKV-Versicherten gilt schon jetzt, dass sie nicht noch ein zweites Mal in die Apotheke kommen müssen, wenn der Apotheker das Rabattarzneimittel der jeweiligen Krankenkasse gerade nicht da hat. Denn die meisten großen Krankenkassen haben aufgrund der Coronakrise ihre Rabattverträge eingeschränkt, damit die Zahl der Apothekenbesuche reduziert wird. Eine bundesweite Regelung gab es dazu aber nicht. Nun haben sich der Deutsche Apothekerverband und der GKV-Spitzenverband auf eine kassenübergreifende

„Das Aussetzen der Rabattverträge würde Patienten schützen und Apotheker entlasten“

Thomas Preis, Vorsitzender des Apothekerverbandes Nordrhein, ist sich sicher: Die Arbeitslast aber auch die Bedeutung der Apotheken für die Primärversorgung werden in den kommenden Wochen zunehmen. Damit die Pharmazeuten und ihre Mitarbeiter in der Coronakrise entlastet werden, fordert Preis das sofortige Aussetzen der Rabattverträge und der Importförderklausel. Der Verbandschef meint im Interview mit DAZ.online: In dieser Zeit ist es wichtig, die Anzahl der Kundenbesuche in der Apotheke zu verringern. DAZ.online:

Bauernfeind: Mechanik der Rabattverträge wirkt Engpässen entgegen

Sind Rabattverträge mitursächlich für Arzneimittel-Lieferengpässen? Viele der Player im Arzneimittelmarkt – auch die Apotheker – meinen ja, jedenfalls die exklusiven. Die Krankenkassen sehen das bekanntlich anders, allen voran die AOK Baden-Württemberg. Ihr neuer Vorstandschef Johannes Bauernfeind ist diesem Punkt ganz auf einer Linie mit seinem Vorgänger Christopher Hermann und meint, die Mechanik der Rabattverträge wirke Engpässen sogar entgegen. „Das Problem der Lieferengpässe bei Arzneimitteln löst man nicht, indem man pauschal die

Lilly schließt Rabattverträge über Migräne-Antikörper Emgality

Lilly hat Rabattverträge über seinen CGRP-AntikörperGalcanezumab (Emgality) abgeschlossen. Diese decken laut dem Bad Homburger Pharmakonzern 30 Prozent der gesetzlich Versicherten ab, unter anderem Versicherteder Techniker Krankenkasse. Auch Novartis hat mit Rabattverträgen über Aimovig (Erenumab) bereits vorgesorgt. Welchen Sinn ergeben Rabattverträge bei Aimovig oder Emgality, wenn es keine Generika gibt – und im Falle der Antikörper Erenumab und Galcanezumab es sogar Biosimilars wären, die ohnehin nicht einfach in der Apotheke austauschbar sind? Lilly